Apartment in Funchal
Da würden wir wieder hin.
Wir haben die kompletten neun Nächte in derselben Wohnung geschlafen, in einem mehrstöckigen Haus im Westen von Funchal, ein gutes Stück außerhalb des Zentrums.
Es war kein Hotelzimmer, sondern eine kleine eigene Wohnung: ein Schlafzimmer, eine kleine Küche, ein eigenes Bad – alles sehr sauber und neuwertig – und ein Balkon. Genau dieser Balkon ist zum wichtigsten Teil der Unterkunft geworden. Wir haben dort jeden Abend gesessen und den nächsten Tag geplant, was auf Madeira mehr Aufwand ist als anderswo: Auf sechzig Kilometern Länge ist das Wetter an fünf Stellen gleichzeitig unterschiedlich, und wohin man morgens fährt, entscheidet man am besten am Vorabend.
Dass eine Unterkunft für die ganze Insel reicht, war die richtige Entscheidung. Von Ost nach West braucht man mit dem Auto etwa eine Stunde – Umziehen lohnt hier schlicht nicht.
Hat uns gefallen
- Eigene Wohnung mit Küche statt Hotelzimmer
- Sehr sauber und neuwertig ausgestattet
- Balkon, auf dem sich abends der nächste Tag planen ließ
- Neun Nächte an einem Ort – auf einer so kleinen Insel reicht eine Unterkunft völlig
Weniger gut
- Ein gutes Stück vom Zentrum entfernt, ohne Auto unpraktisch
Gemeinschaftsküche · WLAN
Das haben wir in Funchal gemacht
Canyoning
Neoprenanzug, fremde Leute, eine Schlucht – während die andere Hälfte der Gruppe shoppen gegangen ist.
Adrenalin
CR7-Museum in Funchal
Das Museum von Cristiano Ronaldo an der Marina, mit allem, was er in seiner Karriere gewonnen hat – und davon gibt es einiges.
Kultur
Die Zona Velha von Funchal
Die alte Gasse mit den bemalten Türen, dazu Markt, Marina und die Bars, in denen dieser Urlaub abends gelandet ist.
Stadtbummel
Madeirawein probieren
Erhitzt, oxidiert, mit Alkohol aufgespritet – bei Madeirawein wird ungefähr alles gemacht, was man beim Weinmachen sonst vermeidet.
Kulinarik
Poncha und Bolo do Caco
Ein Süßkartoffelbrot vom heißen Stein und ein Rumgetränk mit Zitrone – die beiden Dinge, die von Madeira kulinarisch geblieben sind.
Kulinarik
Whale Watching ab Funchal
Drei Stunden auf dem Atlantik vor der Südküste – mit Delfinen, ohne Wale und mit der ersten Seekrankheit überhaupt.
Tierbeobachtung