Max & Rebecca

Poncha und Bolo do Caco

Bewertung: 5 von 5

Wer beides einmal probiert hat, bestellt es den Rest der Woche.

Zwei orangefarbene Cocktails und ein Bier auf einem Tisch, dazu eine Speisekarte und ein Würfelbecher

Zwei Dinge sind uns von Madeira kulinarisch geblieben, und beide sind vollkommen unspektakulär.

Das erste ist Bolo do Caco, das Nationalbrot der Insel: ein flaches, weiches Süßkartoffelbrot, das auf einem heißen Stein gebacken wird. Es kommt zu allem dazu, meistens mit Knoblauchbutter, oft aber auch belegt – mit getrockneter Tomate, mit Fleisch, mit dem, was da ist. Am Ende der Woche haben wir es fast täglich gegessen, zuletzt auch bei der „Casa do Bolo do Caco“ in der Altstadt.

Das zweite ist die Poncha, das Getränk der Insel: Rum aus Zuckerrohr, dazu Honig und Zitronensaft. Die traditionelle Variante hat uns anfangs nicht überzeugt – sie ist ziemlich direkt. Dann haben wir mit dem „Rei da Poncha“ eine kleine Bar in der Altstadt gefunden, in der es die Poncha in vielen Abwandlungen gab, mit Orange und anderen Säften, und ab da war das Thema gegessen. An dem einen oder anderen Abend vielleicht etwas gründlicher, als geplant war.

Dazu Pastéis de Nata als Nachtisch, aber die sind portugiesisch und nicht madeirisch. Gut sind sie trotzdem.

Nächtliche Gassenszene vor einer Bar mit Gästen an Tischen im Freien
Papiertüte mit dem Logo „Rei da Poncha“ auf Kopfsteinpflaster
Beleuchtete Ladenfront eines Bolo-do-Caco-Geschäfts in einer Gasse am Abend

Gut zu wissen

  • Bolo do Caco am besten mit Knoblauchbutter, das ist die Standardvariante
  • Die traditionelle Poncha ist nur Rum, Honig und Zitrone und schmeckt entsprechend ruppig
  • Bars mit vielen Sorten machen es zugänglicher – und gefährlicher

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