Die Zona Velha von Funchal
Der Ort, an dem die Abende geendet haben
Funchal ist mit gut hunderttausend Einwohnern für Inselverhältnisse eine richtige Stadt, und ihr ältester Teil, die Zona Velha, liegt östlich vom Zentrum am Wasser.
Das Bekannteste dort ist die Rua de Santa Maria: Vor einigen Jahren wurden die Türen der heruntergekommenen Häuser dieser Gasse von Künstlern bemalt, und daraus ist eine durchgehende Galerie geworden, an der man entlangläuft. Heute sitzt in fast jedem Erdgeschoss eine Bar oder ein Lokal.
Für uns war das der Fixpunkt der Woche. Wir haben zwar westlich vom Zentrum gewohnt, aber die Abende sind fast alle hier gelandet – zum Essen, zur Poncha, und am letzten Abend noch einmal mit Clara und Luca, bevor die beiden zum Flughafen mussten.
Gut zu wissen
- Die Rua de Santa Maria abends laufen, dann sind die bemalten Türen beleuchtet
- Der Mercado dos Lavradores lohnt sich vormittags, nicht nachmittags
Mehr in Funchal
Canyoning
Neoprenanzug, fremde Leute, eine Schlucht – während die andere Hälfte der Gruppe shoppen gegangen ist.
Adrenalin
CR7-Museum in Funchal
Das Museum von Cristiano Ronaldo an der Marina, mit allem, was er in seiner Karriere gewonnen hat – und davon gibt es einiges.
Kultur
Madeirawein probieren
Erhitzt, oxidiert, mit Alkohol aufgespritet – bei Madeirawein wird ungefähr alles gemacht, was man beim Weinmachen sonst vermeidet.
Kulinarik
Poncha und Bolo do Caco
Ein Süßkartoffelbrot vom heißen Stein und ein Rumgetränk mit Zitrone – die beiden Dinge, die von Madeira kulinarisch geblieben sind.
Kulinarik
Whale Watching ab Funchal
Drei Stunden auf dem Atlantik vor der Südküste – mit Delfinen, ohne Wale und mit der ersten Seekrankheit überhaupt.
Tierbeobachtung