Max & Rebecca

Dolomiten

Fünf Tage Berge und eine Nacht auf der Marmorbank

6. – 11. Juli 2024, 6 Tage

5 Etappen, 1 Unterkunft

Max und Rebecca stehen lächelnd auf steinigem Boden, hinter ihnen die drei Felstürme der Drei Zinnen, die Spitze des mittleren Turms in einer Wolke

Die Dolomiten waren ein kurzer Urlaub mit einem einfachen Wunsch: noch einmal in die Berge, ein bisschen wandern, ein paar Gipfel sehen. Die Idee kam von Rebecca, und die Entscheidung war schnell gefallen. Hingekommen sind wir mit dem Flugzeug, vor Ort hatten wir einen Mietwagen.

Gewohnt haben wir die ganze Zeit an einem Ort, in einem Airbnb im Valbelluna südlich von Belluno. Vermietet hat es ein älteres Ehepaar, das kein Wort Deutsch sprach und uns bei der Ankunft trotzdem einen Kuchen hingestellt hat. Bis wir so weit waren, hat es allerdings gedauert: Wir kamen im Dunkeln an, die Zufahrt war ein sehr steiler Weg bergab, und wir sind eine ganze Weile durch die Berge gekurvt, bevor wir das Haus mit Händen, Füßen und Telefon gefunden haben. Die Abende danach waren das genaue Gegenteil: selbst gekocht, draußen gesessen, etwas auf dem iPad geschaut oder Uno gespielt.

Max sitzt am Abend auf einem Gartenstuhl vor einer hellen Hauswand, hinter ihm liegt eine rot-weiße Katze auf einem gestreiften Liegestuhl
Abends draußen, mit Katze.

Tagsüber waren wir unterwegs. Die Fotos sortieren die Tage etwas anders, als wir sie im Kopf hatten, deshalb hier die Reihenfolge, wie sie tatsächlich war: Am Ankunftstag ein Nachmittag am Gardasee in Sirmione, am zweiten Tag ein Wiedersehen mit Venedig, wo wir 2019 unseren ersten richtigen gemeinsamen Urlaub gemacht hatten. Dann die beiden Tage, für die wir eigentlich gekommen waren: die Drei Zinnen, einmal rundherum, mit Murmeltieren am Wegrand, und der Pragser Wildsee, auf dem wir im Holzboot gerudert sind, während am Ufer die Kühe standen – so nah, dass man sie streicheln konnte.

Am besten im Gedächtnis geblieben ist allerdings das Ende. Der Rückflug hatte Verspätung, und wir sind davon ausgegangen, dass sich die Gepäckabgabe entsprechend verschiebt. Wir haben uns mit allem Gepäck in den Flughafen gesetzt, Max hat für eine Zertifizierung gelernt, und weil es ein stiller Flughafen war, kam auch keine Durchsage. Die Gepäckabgabe hatte aber zur regulären Zeit geschlossen. Als wir das Gepäck aufgeben wollten, war es zu spät, und weil wir Einkäufe dabeihatten, die nicht als Handgepäck durchgingen, kamen wir auch nicht mehr durch die Kontrolle.

Einen günstigen Flug für den nächsten Tag haben wir noch gefunden, eine Unterkunft nicht mehr. Also sind wir geblieben: etwas zu essen geholt, zu zweit ein Spiel der Europameisterschaft angeschaut, und dann auf einer großen Marmorbank in der Halle geschlafen, bis uns am Morgen die Polizei geweckt hat. Kurz frisch gemacht, mit Verspätung nach Hause geflogen, und Max ist von dort direkt weiter auf ein Festival gefahren, bei dem er eigentlich schon hätte sein sollen.

Sirmione

6. Juli 2024 · Sirmione

Etappe 1 von 5 · Anreise per Flug

Der erste Tag bestand aus Anreise, und der Gardasee lag dabei günstig. Nach der Landung haben wir den Mietwagen geholt und in Sirmione am Südufer angehalten, statt direkt in die Berge zu fahren.

Gepflasterter Uferweg am Gardasee mit Steinblöcken zum Wasser hin, links Tretboote, Sonnenschirme und eine Kreidetafel, am Horizont Berge

Den Nachmittag haben wir auf der Landzunge verbracht, einmal bis zur Spitze und zurück, mit einer Pause zum Essen. Erst danach ging es weiter nach Nordosten, und der Teil des Tages, der dann kam, steht bei der Unterkunft.

Selfie von Max und Rebecca mit Sonnenbrillen vor einem Hafenbecken mit grünem Wasser, dahinter Boote, eine Reihe Fahnen und eine Zeder
Bewertung: 4 von 5

Kein Programm, nur ein langer Spaziergang am Wasser – für den ersten Nachmittag genau richtig.

Wann
6. Juli 2024
Start
13:43 Uhr
Dauer
3,5 Std.
Schwierigkeit
Leicht
Strecke
5 km

Der Gardasee lag nicht in den Dolomiten, aber auf dem Weg. Am Ankunftstag haben wir deshalb in Sirmione angehalten, bevor es weiter in die Berge ging.

Wir sind einfach losgelaufen: durch das Tor der Scaligerburg in die Altstadt, dann die ganze Landzunge hinauf bis zur Spitze, wo die Reste der römischen Villa liegen, und wieder zurück. Dazwischen haben wir etwas gegessen und viel auf das Wasser geschaut.

Max hatte diesen Nachmittag als letzten Tag der Reise in Erinnerung, als entspannten Ausklang. Die Fotos sagen, dass es der erste war. Entspannt war er trotzdem.

Zwei Pizzen auf einem Tisch mit Papierset, vorne eine mit Burrata und getrockneten Tomaten, dahinter Max im grauen T-Shirt mit Besteck in der Hand
Max mit Sonnenbrille im Profil an einem Bootssteg, im Hintergrund Motorboote und die Türme der Scaligerburg
Die Scaligerburg mit Zinnen und hohem Turm, davor ihr Hafenbecken mit abgedeckten Booten und ein Blumenkasten mit roten Geranien
Durch eine Lücke in Blättern und Sträuchern hindurch blickt man auf den türkisen Gardasee und eine Bergkette am anderen Ufer
Weiter oben auf der Landzunge.

Gut zu wissen

  • Das Auto vor der Burg stehen lassen, in die Altstadt dürfen nur Anwohner
  • Der Weg zur Spitze lohnt sich, dort wird es deutlich ruhiger als in den Gassen am Tor
  • Im Sommer Wasser mitnehmen, auf der Landzunge gibt es wenig Schatten

Valbelluna

6. – 10. Juli 2024 · 4 Nächte · Valbelluna

Etappe 2 von 5 · Anreise per Auto

Das Valbelluna am Südrand der Dolomiten war unser Standort für die ganze Reise. Dort hatten wir ein Airbnb bei einem älteren Ehepaar, und von dort sind wir jeden Morgen mit dem Mietwagen losgefahren – nach Venedig, zu den Drei Zinnen und zum Pragser Wildsee.

Ein zweistöckiges Haus mit dunklen Holzbalkonen und roten Blumen an einer schmalen asphaltierten Straße, die rechts steil ansteigt, vorne links die Motorhaube eines weißen Autos

Angekommen sind wir am ersten Abend erst im Dunkeln, und das war auf dieser Zufahrt keine gute Idee. Nach einer längeren Irrfahrt und einem Telefonat ohne gemeinsame Sprache standen wir dann doch vor der Tür, und auf dem Tisch stand ein Kuchen.

Blick über dichte Baumkronen hinunter in ein weites Tal, dahinter eine gezackte Bergkette im Dunst, links tief stehende Abendsonne
Der Blick von der Unterkunft am Abend.

Die Abende hier waren ruhig: selbst gekocht, draußen gesessen, Uno gespielt. Am Morgen des 10. Juli sind wir von hier aus zum Flughafen aufgebrochen, und wie es von da an weiterging, steht im Bericht oben.

Bewertung: 4,5 von 5
Art
Airbnb
Wann
6. – 10. Juli 2024
Nächte
4

Die Unterkunft lag an einem Hang oberhalb von Mel im Valbelluna, in einem kleinen Weiler, zu dem eine sehr steile Straße hinunterführt. Das wissen wir so genau, weil wir sie am ersten Abend im Dunkeln gesucht haben. Wir sind eine ganze Weile durch die Berge gefahren und hatten zwischendurch ernsthaft den Verdacht, das Haus gar nicht mehr zu finden. Die Gastgeber sprachen kein Deutsch, und das Telefonat, mit dem wir uns am Ende doch hingelotst haben, lief entsprechend viel über Gesten, die der andere nicht sehen konnte.

Vermietet hat ein älteres Ehepaar, und als wir endlich da waren, stand ein Kuchen für uns bereit. Das hat den Abend ziemlich schnell gerettet.

Wir sind die ganze Reise über hier geblieben. Abends haben wir oft selbst gekocht, draußen gesessen, auf dem iPad etwas geschaut oder Uno gespielt. Das war vielleicht der ruhigste Teil dieses Urlaubs und einer der schönsten.

Ein Bett unter der Dachschräge mit Holzbalken, dahinter ein Geländer und drei Fenster mit Blick über Bäume auf ein Tal und eine Bergkette
Kleine Einbauküche mit hellen Holzfronten und Gasherd unter einer Holzbalkendecke, davor eine Mikrowelle auf einem Hocker und ein gelber Vorhang an der Terrassentür
Ein Gitterkuchen mit dunkler Marmeladenfüllung auf einem weißen Teller, darunter eine Tischdecke mit Granatäpfeln und Blüten
Abends im Bett, auf der Decke ein iPad mit einem Fußballspiel Spanien gegen Frankreich, im Vordergrund zwei Hände mit Weingläsern
Fußball auf dem iPad, Spanien gegen Frankreich.

Hat uns gefallen

  • Sehr herzliche Gastgeber, bei der Ankunft stand ein Kuchen auf dem Tisch
  • Eigene Küche, wir haben abends oft selbst gekocht
  • Draußen sitzen am Abend, ruhig und ohne Durchgangsverkehr

Weniger gut

  • Im Dunkeln kaum zu finden, die Zufahrt ist ein sehr steiler Weg bergab
  • Die Gastgeber sprechen kein Deutsch, verständigt haben wir uns mit Händen und Füßen
  • Zu den großen Zielen in den Dolomiten sind es rund zwei Stunden Fahrt

Gemeinschaftsküche · Parken

Venedig

7. Juli 2024 · Venedig

Etappe 3 von 5 · Anreise per Auto, 1,5 Std.

Venedig lag gut anderthalb Stunden von unserer Unterkunft entfernt, und das war nah genug, um einen Tag dafür einzuplanen. 2019 waren wir das erste Mal zusammen hier, und diesmal ging es weniger darum, etwas Neues zu sehen, als darum, das Alte wiederzufinden.

Vom Wasser aus gesehen: die Bibliothek, der Campanile, die Fassade des Markusdoms und der Dogenpalast an der Uferkante, davor Gondeln an Pfählen und grünes Lagunenwasser

Wir sind den Nachmittag über durch die Stadt geschlendert, vor allem rund um die Accademia und durch den Dorsoduro, und sind erst am späten Abend zurück in die Berge gefahren.

Blick unter dem Dach eines voll besetzten Vaporetto hindurch auf den Canal Grande mit der Rialtobrücke, davor ein Gondoliere und ein weiteres Linienboot
Im Vaporetto, vorne die Rialtobrücke.
Wann
7. Juli 2024
Start
15:07 Uhr
Dauer
3,5 Std.
Schwierigkeit
Leicht

2019 war Venedig unser erster richtiger gemeinsamer Urlaub. Fünf Jahre später lag es nah genug an unserer Unterkunft, dass wir einen Tag dafür abgezweigt haben.

Programm gab es keins. Wir sind die alten Stellen abgelaufen, haben uns alles noch einmal angeschaut und darauf geachtet, was in den Jahren dazwischen passiert ist. Unterwegs waren wir vor allem rund um die Accademia-Brücke und im Dorsoduro, bis in den frühen Abend.

Wie es damals war, steht im Bericht von Venedig 2019.

Selfie von Max und Rebecca auf einer Brücke, hinter ihnen ein schmaler Kanal zwischen bunten Häusern mit Gondeln und einer Steinbrücke
Rebecca im gelb-weißen Zitronenkleid geht von hinten gesehen über einen Holzsteg zwischen Gondeln, gegenüber die Insel San Giorgio Maggiore mit Kirchturm
Max mit Sonnenbrille lächelt unter dem Dach eines Vaporetto, hinter ihm der Canal Grande mit Palazzi und einer Gondel
Eine Gondel mit Gondoliere im gestreiften Hemd auf dem Canal Grande, am rechten Ufer Hotels mit Anlegern und Sonnenschirmen, darüber ein bewölkter Himmel
Rebecca sitzt lächelnd hinten auf einem Vaporetto, hinter ihr der Canal Grande mit Wassertaxis und Häusern am Ufer

Gut zu wissen

  • Mit dem Auto bis Piazzale Roma oder Tronchetto, weiter geht es nur zu Fuß oder per Boot
  • Tagesbesucher zahlen an manchen Tagen Eintritt in die Altstadt – vorher auf der Seite der Stadt nachsehen

Drei Zinnen

8. Juli 2024 · Drei Zinnen

Etappe 4 von 5 · Anreise per Auto, 2 Std.

Für diesen Tag waren wir eigentlich in die Dolomiten gefahren. Die Anfahrt vom Valbelluna dauert rund zwei Stunden, am Ende über die Mautstraße von Misurina hinauf zur Auronzohütte. Am Lago di Misurina haben wir unterwegs kurz angehalten.

Holzsteg am Ufer des Lago di Misurina, am Anleger Ruder- und Tretboote, gegenüber bewaldete Hänge und ein Felsmassiv in tief hängenden Wolken
Kurzer Halt am Lago di Misurina.

Oben ging es dann einmal um die Drei Zinnen herum: zur Dreizinnenhütte hinauf, auf der anderen Seite zurück, zusammen gut viereinhalb Stunden. Nicht schwer, aber lang, und die ganze Zeit mit diesen drei riesigen Felstürmen daneben.

Voller Parkplatz an einer Straßenkehre auf einer Almwiese, dahinter ein Wanderweg und zerklüftete Berge in grauen Wolken, rechts unten im Tal ein See
Oben an der Auronzohütte, hier beginnt der Rundweg.
Bewertung: 5 von 5

Die Berge sind so groß, dass man die Länge des Weges erst am Abend merkt.

Wann
8. Juli 2024
Start
14:05 Uhr
Dauer
4,5 Std.
Schwierigkeit
Mittel
Höchster Punkt
2.454 m
Strecke
10 km

Das war der Tag, für den wir gekommen waren. Auf dem Weg nach oben haben wir kurz am Lago di Misurina gehalten, dann ging es über die Mautstraße zur Auronzohütte, wo der Rundweg beginnt.

Der Weg ist nicht anspruchsvoll. Er ist breit, die Steigungen halten sich in Grenzen, und technisch schwierige Stellen gibt es keine. Er ist aber lang, und das merkt man. Wir waren am Ende gut viereinhalb Stunden unterwegs, mit dem Aufstieg zur Dreizinnenhütte und dem Rückweg auf der anderen Seite der Türme.

Was den Tag ausgemacht hat, waren die Dimensionen. Die Drei Zinnen sind riesig, und je weiter man um sie herumgeht, desto mehr verändern sie sich. Dazu kommt, wie grün es dort oben noch ist: Auch auf weit über 2.000 Metern liegen Almwiesen, und auf denen haben wir Murmeltiere gesehen. Zumindest glauben wir, dass es Murmeltiere waren.

Max von hinten mit Rucksack und Jacke über dem Arm auf einem breiten Schotterweg, vor ihm ein zerklüfteter Felsberg und eine kleine Hütte im Geröll
Breit, steinig, nicht schwer.
Selfie von Max und Rebecca mit Sonnenbrillen, hinter ihnen ragen die Felswände der Drei Zinnen in die Wolken
Die weiße Dreizinnenhütte mit roten Fensterläden und der Aufschrift „Dreizinnenhütte“ und „M. 2450“, davor Wanderer an Holztischen
Rebecca mit pinker Kappe lehnt an einem Holzgeländer zwischen Biertischen, hinter ihr die drei Felstürme der Drei Zinnen über einer Geröllfläche
Zwei Murmeltiere sitzen in einer Almwiese mit gelben Blumen, vorne ein Bau mit ausgegrabener Erde, dahinter ein Hang mit Felsen
Es waren wirklich Murmeltiere.
Die Drei Zinnen mit Wolken an den Spitzen spiegeln sich in einem kleinen Tümpel auf einer Almwiese
Rebecca von hinten mit pinker Kappe und hellem Rucksack auf einem schmalen Pfad durch eine Almwiese, vor ihr die Drei Zinnen
Max von hinten auf einem Schotterweg an einem grünen Hang, vor ihm eine Kette spitzer Felsgipfel unter blauem Himmel mit Wolken

Gut zu wissen

  • Die Mautstraße von Misurina zur Auronzohütte kostet pro Auto, und der Parkplatz oben ist begrenzt
  • Unterwegs am Lago di Misurina halten, er liegt direkt an der Zufahrt
  • Auf den Wiesen unterhalb der Dreizinnenhütte nach Murmeltieren Ausschau halten

Eingepackt

  • Feste Schuhe, der Weg ist breit, aber steinig
  • Eine warme Schicht, auf 2.400 Metern wird es auch im Juli frisch
  • Sonnenschutz, oberhalb der Hütte gibt es keinen Schatten
  • Genug Wasser, Nachschub gibt es nur an den Hütten

Pragser Wildsee

9. Juli 2024 · Pragser Wildsee

Etappe 5 von 5 · Anreise per Auto, 2 Std.

Am letzten ganzen Tag ging es noch einmal weit nach Norden, bis ins Pragser Tal in Südtirol. Dort liegt der Pragser Wildsee, ein großer See mitten im Gebirge, auf dem man in alten Holzbooten rudern kann.

Eine weiße Dorfkirche mit spitzem Turm und Uhr hinter einer Friedhofsmauer auf einer grünen Wiese, dahinter bewaldete Berge, vorne ein hölzernes Straßengeländer
Unterwegs im Pragser Tal.

Genau das haben wir gemacht, und danach sind wir ein Stück am Ufer entlanggelaufen. Dort standen Kühe, direkt am Wasser, und ließen sich streicheln. Zurück im Valbelluna waren wir erst am Abend.

Hölzerne Ruderboote liegen vor einem dunklen Bootshaus auf Stelzen im grünen, klaren Wasser, dahinter ein großes helles Felsmassiv unter blauem Himmel
Die Ruderboote am Bootshaus.
Bewertung: 5 von 5

Ein See, der aussieht wie gemalt, und Kühe, die sich streicheln lassen – mehr braucht dieser Tag nicht.

Wann
9. Juli 2024
Start
13:32 Uhr
Dauer
3,5 Std.
Schwierigkeit
Leicht

Am Tag nach den Drei Zinnen ging es in ein anderes Tal, zum Pragser Wildsee. Der See liegt mitten im Gebirge, ist größer, als man es von Fotos erwartet, und hat diese grüne Farbe, die man für nachbearbeitet hält, bis man davorsteht.

Am Bootshaus am Nordufer haben wir uns eines der hölzernen Ruderboote genommen und sind eine Weile auf dem See herumgefahren, mit dem Seekofel vor uns.

Das eigentlich Überraschende kam danach. Am Südufer liefen Kühe herum, einfach so, direkt am Wasser und mitten zwischen den Spaziergängern. Warum, wissen wir bis heute nicht. Sie ließen sich streicheln, und damit war das der Teil des Tages, über den wir am meisten geredet haben.

Ein Holzsteg ragt in den grünen See, auf dem Wasser mehrere Ruderboote mit Menschen, dahinter der Seekofel unter blauem Himmel
Max sitzt mit beiden Rudern in der Hand in einem hölzernen Ruderboot, hinter ihm der See, weitere Boote und das Felsmassiv
Rebecca mit pinker Kappe rudert lachend im Holzboot, hinter ihr grünes Wasser, ein Nadelwald am Ufer und ein Felsberg
Max krault eine liegende braune Kuh mit Glocke am Kopf, im Hintergrund weitere Kühe auf einem Weg zwischen Nadelbäumen und Spaziergänger
Rebecca legt lächelnd die Hand auf eine schwarz-weiße Kuh mit Glocke, direkt dahinter das Kiesufer und der klare, grüne See
Am Südufer, zwischen den Spaziergängern.

Gut zu wissen

  • Die Ruderboote gibt es am Bootshaus am Nordufer, in der Saison mit Wartezeit
  • Die Zufahrt ins Pragser Tal ist im Hochsommer tagsüber reglementiert – vorher prüfen, ob man reservieren muss
  • Den Rundweg zumindest ein Stück ans Südufer laufen, dort ist es ruhiger
Alle Einträge