Max & Rebecca

Rund um die Drei Zinnen

Bewertung: 5 von 5

Die Berge sind so groß, dass man die Länge des Weges erst am Abend merkt.

Zwei kleine Bergseen in grünen Almwiesen, links ein mächtiger grauer Felsberg, rechts steile Felswände, dazwischen der Blick in ein fernes Tal unter Wolken

Das war der Tag, für den wir gekommen waren. Auf dem Weg nach oben haben wir kurz am Lago di Misurina gehalten, dann ging es über die Mautstraße zur Auronzohütte, wo der Rundweg beginnt.

Der Weg ist nicht anspruchsvoll. Er ist breit, die Steigungen halten sich in Grenzen, und technisch schwierige Stellen gibt es keine. Er ist aber lang, und das merkt man. Wir waren am Ende gut viereinhalb Stunden unterwegs, mit dem Aufstieg zur Dreizinnenhütte und dem Rückweg auf der anderen Seite der Türme.

Was den Tag ausgemacht hat, waren die Dimensionen. Die Drei Zinnen sind riesig, und je weiter man um sie herumgeht, desto mehr verändern sie sich. Dazu kommt, wie grün es dort oben noch ist: Auch auf weit über 2.000 Metern liegen Almwiesen, und auf denen haben wir Murmeltiere gesehen. Zumindest glauben wir, dass es Murmeltiere waren.

Max von hinten mit Rucksack und Jacke über dem Arm auf einem breiten Schotterweg, vor ihm ein zerklüfteter Felsberg und eine kleine Hütte im Geröll
Breit, steinig, nicht schwer.
Selfie von Max und Rebecca mit Sonnenbrillen, hinter ihnen ragen die Felswände der Drei Zinnen in die Wolken
Die weiße Dreizinnenhütte mit roten Fensterläden und der Aufschrift „Dreizinnenhütte“ und „M. 2450“, davor Wanderer an Holztischen
Rebecca mit pinker Kappe lehnt an einem Holzgeländer zwischen Biertischen, hinter ihr die drei Felstürme der Drei Zinnen über einer Geröllfläche
Zwei Murmeltiere sitzen in einer Almwiese mit gelben Blumen, vorne ein Bau mit ausgegrabener Erde, dahinter ein Hang mit Felsen
Es waren wirklich Murmeltiere.
Die Drei Zinnen mit Wolken an den Spitzen spiegeln sich in einem kleinen Tümpel auf einer Almwiese
Rebecca von hinten mit pinker Kappe und hellem Rucksack auf einem schmalen Pfad durch eine Almwiese, vor ihr die Drei Zinnen
Max von hinten auf einem Schotterweg an einem grünen Hang, vor ihm eine Kette spitzer Felsgipfel unter blauem Himmel mit Wolken

Gut zu wissen

  • Die Mautstraße von Misurina zur Auronzohütte kostet pro Auto, und der Parkplatz oben ist begrenzt
  • Unterwegs am Lago di Misurina halten, er liegt direkt an der Zufahrt
  • Auf den Wiesen unterhalb der Dreizinnenhütte nach Murmeltieren Ausschau halten

Eingepackt

  • Feste Schuhe, der Weg ist breit, aber steinig
  • Eine warme Schicht, auf 2.400 Metern wird es auch im Juli frisch
  • Sonnenschutz, oberhalb der Hütte gibt es keinen Schatten
  • Genug Wasser, Nachschub gibt es nur an den Hütten