Rund um die Drei Zinnen
Die Berge sind so groß, dass man die Länge des Weges erst am Abend merkt.
Das war der Tag, für den wir gekommen waren. Auf dem Weg nach oben haben wir kurz am Lago di Misurina gehalten, dann ging es über die Mautstraße zur Auronzohütte, wo der Rundweg beginnt.
Der Weg ist nicht anspruchsvoll. Er ist breit, die Steigungen halten sich in Grenzen, und technisch schwierige Stellen gibt es keine. Er ist aber lang, und das merkt man. Wir waren am Ende gut viereinhalb Stunden unterwegs, mit dem Aufstieg zur Dreizinnenhütte und dem Rückweg auf der anderen Seite der Türme.
Was den Tag ausgemacht hat, waren die Dimensionen. Die Drei Zinnen sind riesig, und je weiter man um sie herumgeht, desto mehr verändern sie sich. Dazu kommt, wie grün es dort oben noch ist: Auch auf weit über 2.000 Metern liegen Almwiesen, und auf denen haben wir Murmeltiere gesehen. Zumindest glauben wir, dass es Murmeltiere waren.
Gut zu wissen
- Die Mautstraße von Misurina zur Auronzohütte kostet pro Auto, und der Parkplatz oben ist begrenzt
- Unterwegs am Lago di Misurina halten, er liegt direkt an der Zufahrt
- Auf den Wiesen unterhalb der Dreizinnenhütte nach Murmeltieren Ausschau halten
Eingepackt
- Feste Schuhe, der Weg ist breit, aber steinig
- Eine warme Schicht, auf 2.400 Metern wird es auch im Juli frisch
- Sonnenschutz, oberhalb der Hütte gibt es keinen Schatten
- Genug Wasser, Nachschub gibt es nur an den Hütten