Venedig
Die Stadt, in der Boote Busse sind
Venedig liegt nicht am Wasser, sondern darin. Die Altstadt verteilt sich auf mehr als hundert Inseln in einer Lagune, verbunden durch Brücken und getrennt durch Kanäle, und weil es keine Straßen im üblichen Sinn gibt, fährt der öffentliche Nahverkehr per Boot. Man gewöhnt sich schneller daran, als man denkt.
Wir haben nicht auf der Insel geschlafen, sondern in Mestre auf dem Festland, und sind jeden Tag mit dem Bus hinübergefahren. Das kostet morgens zwanzig Minuten und spart einen erheblichen Teil des Übernachtungspreises – auf der Insel wird jede Nacht deutlich teurer.
Unser Eindruck nach fünf Tagen: sehr traditionell, überraschend sauber, und trotz der Menschen im August nie so überlaufen, dass es den Spaß verdorben hätte. Man muss nur zwei Gassen neben den Hauptweg abbiegen, dann ist man fast allein.
Was wir hier gemacht haben
Vormittag auf der Giudecca
Der lange Inselstreifen südlich der Altstadt, getrennt durch einen breiten Kanal – und dadurch fast ohne Tagesbesucher.
Stadtbummel
Abstecher nach San Servolo
Eine halbe Stunde auf der kleinen Laguneninsel zwischen Venedig und dem Lido – bis 1978 die Anstalt für psychisch Kranke des Veneto, heute Universitätscampus.
Kultur
Bootstour durch die Kanäle
Mit einem kleinen Motorboot quer durch die Wasserstraßen, hinaus ins Becken und weiter Richtung Lido – die Stadt sieht vom Wasser aus komplett anders aus.
Tour
Der erste Abend in den Gassen
Ankunft am späten Nachmittag, keine Planung, kein Ziel – nur einmal ohne Karte durch Cannaregio bis zur Rialtobrücke und am Wasser sitzen bleiben.
Stadtbummel
Wiedersehen mit Venedig
Fünf Jahre nach unserer ersten gemeinsamen Reise noch einmal einen Nachmittag durch Venedig – ohne Plan, nur um zu sehen, was sich verändert hat.
Stadtbummel