Sacred Valley und Maras Salt Mines
Salzterrassen und Inka-Landwirtschaft
Im Plan steht diese Tour zweimal: einmal fest am 27. Mai, dem Tag vor dem Inka Trail, mit dem Zusatz „INFO VERANSTALTUNG INCA TRAIL“ – an diesem Tag war also ohnehin der Vorbesprechungstermin. Und einmal noch einmal als Teil von „Option 1“ für die Zeit danach, dort mit 27 Euro beziffert.
Inhaltlich sind es zwei Orte: die Salinas de Maras, mehrere tausend terrassierte Salzbecken an einem Hang, die seit der Inka-Zeit von einer Salzquelle gespeist werden, und Moray, wo konzentrische Terrassenringe in Senken gegraben wurden – vermutlich, um verschiedene Mikroklimata für den Anbau zu testen.
Der Reisebericht erwähnt die Tour nicht, die Fotos schon – allerdings nicht am 27. Mai, sondern am 1. Juni, dem Tag nach Machu Picchu. Kurz vor acht waren wir in Chinchero, gegen halb zehn an den Salzbecken, danach in Moray, mittags in Ollantaytambo und am späten Nachmittag in Pisac.
In Chinchero steht eine weiße Kolonialkirche mit Glockenturm direkt auf alten Inka-Mauern, davor breiteten Frauen ihre Waren auf dem Rasen aus. Danach, zwischen halb neun und neun, gab es eine Vorführung, wie Wolle gefärbt und gewebt wird: Frauen in Tracht mit roten Hüten, Schalen voller Farbpflanzen und fertig gefärbter Wolle, und in den Ställen daneben Lamas, Alpakas und Meerschweinchen.
Die Salzbecken sahen wir zuerst aus dem Busfenster, dann von oben am Geländer. An der Quelle, die alles speist, hängt ein Schild „Manantial – Salt Water Spring, T° = 32 °C“ – das Salzwasser ist also richtig warm. In Moray lagen drei verschieden große Terrassenkreise nebeneinander, an einem davon stand ein Schild „Intihuatana Muyu“. In Ollantaytambo empfing uns am Eingang ein Markt mit Ständen voller Mützen und Textilien, und oben am Hang, vor den riesigen Steinblöcken, stand das Schild „Templo del Sol“. Zwischendurch schlief Rebecca im Bus einfach ein – verständlich, so kurz nach dem Inka Trail.
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