Max & Rebecca

Rainbow Mountain

Bewertung: 4,5 von 5

Landschaftlich beeindruckend – und das Red Valley ist die 30 Soles unbedingt wert.

Max und Rebecca am Gipfelschild, links die gestreiften Hänge des Rainbow Mountain, rechts rote Berge

Start war bereits um 3:30 Uhr, zurück in Cusco waren wir gegen 17:00 Uhr.

Nach etwa zwei Stunden Fahrt legten wir in Cusipata einen Frühstücksstopp ein, gegen Viertel nach sechs in einem Restaurant mit Strohdach und einem Steinrelief. Das Buffet war wirklich lecker und reichhaltig – eine gute Grundlage für das, was noch kommen sollte.

Anschließend ging es eine weitere Stunde mit dem Bus zum Ausgangspunkt der Wanderung auf etwa 4.850 Metern, wo wir gegen Viertel nach acht ankamen. Es lag frischer Schnee: Parkplatz, Weg und Hänge waren weiß überzuckert. Von dort startet die rund 3,5 Kilometer lange Strecke zum Rainbow Mountain. Die Wanderung führt über teils ebenes, teils ansteigendes Gelände – technisch nicht besonders schwierig, aber die Höhe macht sie definitiv anspruchsvoll. Wanderstöcke wurden vom Anbieter gestellt, was sehr hilfreich war.

Unterwegs erwarten einen beeindruckende Landschaften und Begegnungen mit Alpakas, Lamas und sogar Vicuñas in freier Wildbahn. Auf dem Weg sind außerdem Pferde mit ihren Führern unterwegs. Am Gipfel auf 5.010 Metern hat man Zeit für eine Pause und – bei gutem Wetter – eine fantastische Aussicht auf die farbigen Gesteinsschichten. Wir waren etwa von zwanzig nach neun bis kurz nach zehn oben, zwischen den Steinen lag noch Schnee, am Aussichtspunkt herrschte dichtes Gedränge, und ein Kiosk verkaufte Süßigkeiten und Getränke. Über den Grat lief sogar ein Lama. Rebecca trug oben den rot gemusterten Poncho, den sie am Tag vorher auf dem Markt in Cusco anprobiert hatte.

Optional kann man noch weiter ins Red Valley wandern, was wir auf jeden Fall empfehlen würden. Der zusätzliche Aufstieg lohnt sich, denn der Blick über die intensiv rot gefärbte Landschaft ist spektakulär und deutlich weniger überlaufen. Wir waren dort etwa von halb elf bis kurz nach elf und haben die Drohne steigen lassen, diesmal ganz offiziell. Oben am Rainbow Mountain sind Drohnen nämlich verboten. Das wussten wir, haben sie dort trotzdem kurz fliegen lassen und prompt Ärger bekommen. Von dort führt ein direkter Weg zurück zu den Bussen, an denen wir gegen zwölf wieder waren.

Zurück in Cusipata gab es im gleichen Restaurant ein Mittagsbuffet. Unser Guide nutzte die Gelegenheit, uns anhand eines Modells noch einige Hintergrundinfos zur Entstehung der Farben und zur Region zu geben. Auf dem Modell sind die Schichten mit Namen wie „Mostaza o dorado“ oder „Morado o lavanda“ beschriftet.

Ein langer, anstrengender Tag – aber landschaftlich absolut beeindruckend.

Rebecca mit Wanderstock auf dem Weg nach oben, um sie herum andere Wandernde, dahinter frisch verschneite Berge
Die farbigen Gesteinsschichten des Rainbow Mountain in Rot, Grün, Ocker und Violett, unten eine Menschenmenge auf dem Aussichtsgrat
Max und Rebecca mit Wanderstöcken vor den breiten farbigen Streifen des Berges, am Boden liegt Schnee
Ein zotteliges Lama läuft zwischen Besuchern über den Gipfelgrat, dahinter der gestreifte Berg
Modell des Rainbow Mountain in einer Glasvitrine, beschriftet mit den Namen der Farbschichten
Drohnenblick auf Max und Rebecca, die klein auf einem Geröllhang stehen, hinter ihnen das tiefrot gefärbte Red Valley

Gut zu wissen

  • Höhenkrankheit kann hier stark einsetzen, Medikamente mitnehmen
  • Langsam und gleichmäßig gehen, bergauf wie bergab
  • Wanderstöcke stellt der Anbieter, eigene sind aber angenehmer
  • Am Rainbow Mountain sind Drohnen verboten, im Red Valley erlaubt
  • Das Red Valley ist deutlich weniger überlaufen und lohnt sich

Eingepackt

  • Sonnencreme
  • Sonnenbrille
  • Kopfbedeckung
  • Zwiebellook
  • Wanderschuhe
  • Wanderstöcke
  • Drohne

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Übernachtet haben wir in Cusco