Kapstadt
Zwischen Tafelberg und Atlantik
Kapstadt liegt in einer Art Schüssel: im Rücken der Tafelberg, daneben Lion’s Head und Signal Hill, vorne die Tafelbucht. Die Stadt ist die älteste des Landes und hat ihren Anfang 1652 genommen, als die Niederländische Ostindien-Kompanie hier eine Versorgungsstation für ihre Schiffe anlegte. Der Garten, der dafür angelegt wurde, liegt heute noch mitten in der Innenstadt.
Für uns war Kapstadt die Klammer der Reise: fünf Nächte am Anfang, eine am Ende. Fast alles, was wir hier gemacht haben, lag nah beieinander – die bunten Häuser von Bo-Kaap, der Markt in der Old Biscuit Mill in Woodstock, die V&A Waterfront, die beiden Berge. Nur ein paar Kilometer weiter östlich beginnen die Cape Flats mit den Townships, und dieser Abstand ist vielleicht das, was man über die Stadt am wenigsten vergisst.
Was wir hier gemacht haben
Bo-Kaap und Company's Garden
Der erste Nachmittag in Kapstadt: durch das bunte Viertel am Hang hinunter in den ältesten Garten der Stadt, in dem die Eichhörnchen fast aus der Hand fressen.
Stadtbummel
Kirstenbosch
Der botanische Garten am Osthang des Tafelbergs, der nur Pflanzen des südlichen Afrika zeigt – für uns ein ruhiger Ausklang nach dem Aufstieg.
Natur
Sonnenuntergang am Kloof Corner
Zu spät für den Sonnenuntergang zurück von der Kaphalbinsel, also im Sprint hinauf zu einem Felsvorsprung am Tafelberg oberhalb von Kloof Nek.
Natur
Lion's Head
Mit einer sehr sportlichen Zeitrechnung auf den Berg zwischen Tafelberg und Signal Hill, oben ein Sonnenuntergang, den wir nicht vergessen, und beim Abstieg ein kurzer Schreckmoment.
Trekking
Old Biscuit Mill
Eine alte Keksfabrik in Woodstock voller kleiner Läden – unter der Woche ruhig, am Samstag mit Markt, sehr vielen Ständen und noch mehr Essen.
Kulinarik
Tafelberg
Der ganze Aufstieg auf den Hausberg Kapstadts, in der Mittagshitze und anstrengender als gedacht – oben eine phänomenale Aussicht und dann die Seilbahn zurück ins Tal.
Trekking
Township-Tour in Langa
Ein geführter Nachmittag im ältesten Township Kapstadts – mit einem Guide, der die Geschichte der Apartheid sehr gut erklärt hat, und mit Kindern, die einfach spielen wollten.
Kultur
V&A Waterfront
Der umgebaute alte Hafen mit Läden und vielen kleinen Ständen – für uns ein Abend zum Durchschlendern und am letzten Tag noch ein kurzer zweiter Besuch.
Stadtbummel
Wo wir geschlafen haben
Premier Hotel Cape Manor
Ein relativ schickes Hotel in Sea Point für die letzte Nacht – von dem wir so wenig hatten, dass es sich im Nachhinein nicht gelohnt hat.
Hotel
The B.I.G. Backpackers
Ein kleines Hostel in Green Point aus mehreren kleinen Häusern, familiär, voller Deutscher und mit einem Frühstück, bei dem man zwangsläufig ins Gespräch kommt.
Hostel