Max & Rebecca

Clay Lick

Bewertung: 4 von 5

Kurz, aber eindrucksvoll – vorausgesetzt, man kann leise warten.

Blick durch ein Spektiv auf eine helle Lehmwand, an der mehrere grüne Aras sitzen
Durch das Spektiv des Guides. Ohne Vergrößerung sieht man von der Lehmwand kaum etwas.

Der Ausflug begann sehr früh am Morgen, um halb sechs. Noch vor Sonnenaufgang fuhren wir mit dem Boot den Fluss hinunter, um die Aras an der Lehmwand zu beobachten. Weit war es nicht: Nach gut einer halben Stunde auf dem Wasser lagen wir gegen Viertel nach sechs vor der Wand. Am Ziel angekommen, mussten wir leise und geduldig warten, da die Tiere sehr empfindlich auf Störungen reagieren.

Nach längerer Zeit, bei uns knapp einer Stunde, erschienen schließlich etwa 15 bis 20 Aras an der Wand – allein durchs Spektiv des Guides hatten wir rund ein Dutzend grüne Vögel im Bild. Sie sammelten Mineralien aus dem Lehm, die sie zur Neutralisierung von Giftstoffen aus ihrer Nahrung benötigen. Der Anblick war eindrucksvoll, wenn auch nur von kurzer Dauer – nach wenigen Minuten flogen die Tiere wieder davon.

Trotz der frühen Stunde und des langen Wartens war es ein besonderes Erlebnis, diese Vögel in ihrem natürlichen Verhalten zu beobachten. Um halb acht saßen wir schon wieder im Boot zurück zur Lodge.

Fluss in der Morgendämmerung, vorne eine dunkle Sandbank, am Horizont ein heller Streifen über dem Wald
Kurz nach halb sechs am Anleger.
Eine steile hellbraune Lehmwand am Flussufer, darüber dichter Wald
Die Lehmwand mit bloßem Auge.
Blick über den Bug eines Holzboots mit Rucksack auf den glatten Fluss im Morgenlicht, am Ufer Wald

Gut zu wissen

  • Sehr früher Start, noch vor Sonnenaufgang
  • Leise sein, die Tiere reagieren empfindlich auf Störungen

Eingepackt

  • Fernglas
  • Kamera mit Teleobjektiv
  • leichte Jacke

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