Lima
Hauptstadt am Pazifik
Lima ist Ankunfts- und Abflugort fast jeder Peru-Reise und wird deshalb oft auf einen Tag reduziert. Die Stadt macht es einem auch nicht leicht: Von Mai bis November liegt die garúa über ihr, ein grauer Hochnebel, der den Pazifik zur Ahnung macht. In Miraflores war bei uns morgens alles grau, über dem Zentrum riss der Himmel ab Mittag aber auf – mit so viel Sonne, dass ein Nacken danach knallrot war.
Drei Viertel lohnen sich. Miraflores liegt auf den Klippen über dem Meer, hat die Restaurants und die meisten Unterkünfte. Barranco ist das Künstlerviertel mit Street Art und der Puente de los Suspiros. Und das historische Zentrum rund um die Plaza Mayor zeigt, warum Lima 200 Jahre lang die wichtigste Stadt Spaniens in Südamerika war – Kathedrale, Regierungspalast, geschnitzte Holzbalkone, barocke Kirchenfassaden aus grauem Stein. Am Rand der Altstadt fließt der Rímac in einem breiten, steinigen Bett, dahinter ziehen sich Häuser einen kahlen Hügel hinauf.
Zwischen Flughafen und Zentrum liegen gut 20 Kilometer Siedlungen an kargen Hügeln. Diese Fahrt gehört zum Bild dazu.
Was wir hier gemacht haben
Barranco
Limas Bohème-Viertel wirkt wie ein Freiluftmuseum – Murals an jeder Fassade und die Brücke der Seufzer als Wahrzeichen.
Stadtbummel
Free Walking Tour Lima
Drei Stunden vom San Martín Square über die Plaza de Armas bis zum Jirón de la Unión, mit einem Guide, der die Geschichte der Stadt mit Humor erzählt.
Kultur
Wo wir geschlafen haben
Alpes Lima Kennedy Hostel
Lebendiges Backpacker-Hostel in Miraflores mit Bar, Pool und Abendprogramm – bei dem sich unsere Meinungen deutlich unterschieden.
Hostel
Hostel Casa Porta
Charmantes Haus im Kolonialstil in einer ruhigen Straße in Miraflores, zwei Minuten vom Meer und wenige Gehminuten vom Parque Kennedy.
Hotel