Max & Rebecca

Free Walking Tour Lima

Bewertung: 4,5 von 5

Der beste Weg, sich Lima an einem einzigen Tag zu erschließen.

Eine Hand hält eine halbierte Zitrusfrucht mit einer hellen Füllung, im Hintergrund die Gartenanlage und Kathedrale an der Plaza de Armas
Zwischenstopp an der Plaza de Armas.

Unsere Tour durch die historische Altstadt von Lima begann ganz entspannt erst gegen halb zwölf – perfekt, weil wir vorher noch gemütlich frühstücken konnten. Um kurz nach zehn waren wir noch in Miraflores, dann ging es mit dem Bus Richtung Zentrum, und schon die Fahrt war spannend: vom moderneren Miraflores hinein ins koloniale Herz der Stadt. Um halb zwölf standen wir an der Plaza San Martín, kurz vor zwölf lief die Gruppe los.

Unser Guide kannte unzählige Geschichten und hat sie mit viel Humor erzählt. Besonders beeindruckt hat uns der San Martín Square mit seinen eleganten Fassaden und der großen Statue in der Mitte – die Geschichte des Platzes als Treffpunkt für politische Kundgebungen und Feste wirkte plötzlich sehr lebendig. Unterwegs kamen wir an einer barocken Steinfassade voller Heiligenfiguren vorbei und an einer weißen Kirche mit blau-weißem Glockenturm.

Weiter ging es zur Plaza de Armas, dem Hauptplatz mit seinen leuchtend gelben Gebäuden, Palmen und dem Regierungspalast. Dort konnten wir die Wachen sehen und etwas über die Geschichte der Unabhängigkeit erfahren. Auf dem Jirón de la Unión, der Fußgängerzone, bummelten wir an alten Kolonialbalkonen vorbei und hielten für ein schnelles Eis – sehr willkommen bei der Hitze.

Zwischendurch gab es eine Pisco-Probe in einem Laden mit Holzfässern: ein Probierschluck im Plastikbecher, und im Regal standen Flaschen mit Macerado und Crema de Pisco. An der Plaza de Armas haben wir uns danach Picarones mit Sirup auf dem Pappteller geholt, und später gab es Nudeln mit Gemüse an einem Tisch im Freien.

Am Ende sind wir mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Anekdoten und einem richtig guten Überblick über die Geschichte Limas zurückgekehrt. Und mit einem Sonnenbrand: Der Tipp mit der Sonnencreme ist ernst gemeint, Max’ Nacken war am Nachmittag knallrot.

Reiterstandbild auf einem hohen hellen Steinsockel zwischen gelb blühenden Beeten, dahinter weiße Kolonialfassaden unter blauem Himmel
Tänzerinnen mit blauen und roten Ballons in Trachten vor gelben Häusern mit Holzbalkonen, im Hintergrund der Turm der Kathedrale
Hohe Königspalmen und Laternen in einer Gartenanlage, dahinter die lange graue Fassade des Regierungspalasts
Gepflasterte Altstadtgasse mit Pollern, an den Fassaden reihen sich dunkle geschlossene Holzbalkone

Gut zu wissen

  • Bus ins Zentrum kostet 3,50 Soles – Kleingeld einstecken
  • Bequeme Schuhe, es geht ein gutes Stück zu Fuß
  • Sonnencreme und Kopfbedeckung, im Zentrum ist es oft sonnig
  • Powerbank mitnehmen, die Kulisse verleitet zu vielen Fotos
  • Trinkgeld von rund 10 Soles pro Person war absolut fair

Eingepackt

  • Wasser
  • Snacks
  • Sonnencreme
  • Hut
  • Powerbank

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