Sonnenuntergang am Pico do Arieiro
Wenn man einmal oben war, will man wieder hoch. Und abends ist die Auffahrt deutlich angenehmer.
Nach dem Sonnenaufgang am fünften Tag stand fest, dass wir noch einmal hier hoch wollten. Vier Tage später sind wir es angegangen – diesmal nachmittags, und damit ohne die nervenaufreibende Auffahrt im Dunkeln.
Wir waren am späten Nachmittag oben und sind bis in die Dunkelheit geblieben, insgesamt fast fünf Stunden. Das Licht ändert sich in dieser Zeit ständig: Erst liegt das Wolkenmeer flach und hell unter einem, dann bekommt es Farbe, dann verschwindet der Horizont, und am Ende steht man auf 1.800 Metern in einer sehr klaren, sehr kalten Nacht.
Von diesem Abend stammen die meisten Fotos des ganzen Urlaubs. Der Berg ist auf Madeira der Ort, an dem man am wenigsten dazu kommt, das Handy wegzustecken.
Gut zu wissen
- Nachmittags hochfahren und die Wartezeit oben verbringen, das ist der halbe Reiz
- Die Abfahrt im Dunkeln ist angenehmer als die Auffahrt im Dunkeln
Eingepackt
- Warme Jacke, nach Sonnenuntergang wird es auf 1.800 Metern schnell kalt
- Stirnlampe für den Rückweg zum Parkplatz