Paracas
Fischerdorf an der Wüstenküste
Paracas ist der Punkt, an dem die peruanische Küstenwüste direkt ins Meer läuft. Der Ort selbst besteht im Wesentlichen aus einer Promenade, dem Malecón, mit Restaurants und Touranbietern – mehr braucht es nicht.
Der Reiz liegt draußen: vor der Küste die Islas Ballestas mit Humboldt-Pinguinen, Seelöwen und Vogelkolonien, dahinter der Reserva Nacional de Paracas mit roten Klippen über dem Meer, das bei uns unter bedecktem Himmel eher graugrün als türkis war. Anders als in Lima hängt hier kein Nebel – die Guides sagen, die Sonne scheine praktisch immer, und am Ankunftstag war daran nichts übertrieben: Nachmittags lag die Promenade mit ihren Palmen und gelben Sonnenschirmen unter blauem Himmel. Am nächsten Morgen war es dann aber grau und bedeckt, die bunten Fischerboote lagen dicht an dicht in der ruhigen Bucht.
Der Wind allerdings auch. Nachmittags weht er kräftig genug, dass Drohnen am Boden bleiben.
Was wir hier gemacht haben
Ballestas Islands
Zwei Stunden per Boot hinaus zu Humboldt-Pinguinen, Seelöwen und riesigen Vogelkolonien – plus dem rätselhaften Candelabra-Geoglyphen an der Küste.
Tierbeobachtung
Golden Shadows Trek
Drei Stunden Tour durch die Wüste des Reserva Nacional de Paracas, gut anderthalb davon zu Fuß, gestartet um 15:30 Uhr, wenn das warme Licht Felsen und Sand zum Leuchten bringt.
Trekking
Paracas National Reserve Tour
Zweite Tour des Vormittags nach den Ballestas-Inseln – rote Klippen, Playa Roja und die Wüste des Nationalparks, im Peru-Hop-Preis enthalten.
Tour