Durch die Altstadt von Verona
Als Tagesausflug ab Venedig genau richtig – die Stadt lässt sich komplett zu Fuß gehen.
Angefangen hat der Tag am Bahnhof – und beinahe unangenehm. Wir hatten die Tickets für die italienische Bahn ziemlich spät gekauft, und als die Kontrolle durch den Zug kam, waren wir gerade dabei, sie online zu buchen. Es hat rechtzeitig geklappt, aber knapp war es.
In Verona gab es dann erst mal einen Aperol, und danach sind wir einfach losgelaufen. Die Stadt ist angenehm kompakt: die römische Arena mitten im Zentrum, von dort in ein paar Minuten auf die Piazza delle Erbe, den alten Marktplatz, und weiter Richtung Etsch.
Was uns am meisten aufgefallen ist, war der Kontrast. Nach fünf Tagen in Venedig – eng, verwinkelt, alles auf Booten – steht man plötzlich auf breiten Plätzen, mit Autos, Straßen und richtig viel Platz. Das fühlt sich nach einer Woche auf Inseln beinahe ungewohnt an.
Gegessen haben wir zwischendurch noch einmal in der Altstadt, bevor es am Abend zurück zum Bahnhof ging.
Gut zu wissen
- Bahntickets vorher online kaufen, das geht auch noch kurz vor der Kontrolle
- Verona ist kompakt, ein Tag reicht für die Altstadt völlig
- Bei Hitze früh anfangen, die Plätze haben kaum Schatten
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Der bekannteste Innenhof Veronas, eine sehr lange Schlange und ein Zettel mit unseren beiden Namen, der Glück bringen soll.
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Der kurze Anstieg auf den Hügel über der Altstadt – zwei Stunden oben geblieben, weil der Blick über die Dächer von Verona den Rückweg immer wieder verschoben hat.
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