Max & Rebecca

Küstenweg nach Larano

Bewertung: 5 von 5

Die entspannteste Wanderung der Reise und trotzdem die mit der besten Aussicht.

Steil abfallende, bewachsene Küste mit weißer Brandung am Fuß der Felsen

Diese Strecke stand in keinem Plan. Luca hatte sie im Internet gefunden und vorgeschlagen, und sie ist am Ende die Wanderung geworden, von der wir am meisten erzählen.

Von dem Weiler Larano oberhalb von Porto da Cruz führt ein alter Verbindungsweg an der Steilküste entlang nach Osten. Das Prinzip ist dasselbe wie bei den Levadas: Der Weg hält seine Höhe. Man geht also stundenlang, ohne nennenswert zu steigen, und hat dabei die ganze Zeit zweihundert Meter unter sich den Atlantik.

Anstrengend ist daran fast nichts – es ist Spazierengehen auf sehr lange Distanz. Anspruchsvoll ist höchstens, dass der Pfad an einigen Stellen schmal wird und direkt an der Kante läuft. Ein Wegweiser unterwegs zeigt Richtung „Boca do Risco“, und an einer Stelle führt eine Seilkonstruktion an Holzmasten die Klippe hinab.

Was den Tag getragen hat, war die Landschaft: raue Nordküste, kaum Menschen, und mit jeder Biegung eine neue Bucht. Von allen Wegen, die wir auf Madeira gegangen sind, ist das der, den man sonst nirgends empfohlen bekommt.

Zwei Personen stehen an einem Klippenrand mit Blick auf die Steilküste und das Meer
Schmaler unbefestigter Weg, der sich zwischen dichtem Grün an einem Hang entlangzieht
Person sitzt auf einem Felsvorsprung mit Blick auf die Steilküste
Zwei Personen vor einem Panorama aus Steilküste und Meer
Schmaler Pfad, der direkt an der Klippenkante entlangführt, tief darunter das Meer

Gut zu wissen

  • Der Weg hält seine Höhe – man läuft weit, ohne viel zu steigen
  • Kein Massenziel. Wir waren auf weiten Strecken allein unterwegs
  • Oberhalb von Porto da Cruz starten und einfach so weit gehen, wie man Lust hat

Eingepackt

  • Wasser, unterwegs gibt es nichts
  • Feste Schuhe, an ein paar Stellen ist der Pfad schmal und ausgesetzt