Max & Rebecca

Split – Diokletianpalast und Marjan-Buchten

Mittags in den Palastgassen, nachmittags am Wasser

Bewertung: 4 von 5
Platz vor einem Tor des Diokletianpalasts mit Bogenreihe und Arkaden, davor Passanten, ein Café und eine antike Säule

Split war der weiteste Ausflug dieser Woche, gut anderthalb Stunden Fahrt in jede Richtung. Angefangen haben wir mittags am Goldenen Tor, vor dem die riesige Statue des Grgur Ninski steht – des Bischofs Gregor von Nin, der im 10. Jahrhundert dafür stritt, die Messe auf Kroatisch statt auf Latein lesen zu dürfen. Die Figur stammt von Ivan Meštrović, dem bekanntesten kroatischen Bildhauer, und ihr großer Zeh ist blank gerieben, weil das Reiben Glück bringen soll.

Durch das Tor ging es in den Diokletianpalast. Das Besondere daran ist, dass er kein Museum ist: Was um 300 als Alterssitz eines römischen Kaisers gebaut wurde, ist heute schlicht die Altstadt. Zwischen den antiken Mauern hängen Wäscheleinen, in den Kellergewölben sind Läden, und die Gassen sind so eng, dass man die Navigation aufgeben kann.

Den Nachmittag haben wir an den Kiesbuchten unter dem bewaldeten Marjan-Hügel verbracht, ein Stück westlich der Altstadt und direkt am offenen Wasser. Danach ging es noch einmal an die Riva und den Hafen.

Auf dem Rückweg haben wir abends in Trogir angehalten, dessen Altstadt ebenfalls auf einer Insel liegt, und sind dann im Dunkeln nach Zadar zurückgefahren.

Blick nach oben in eine runde Kuppel aus Stein und Ziegeln mit großer Öffnung zum blauen Himmel
Ein vergittertes Fenster in einer bröckelnden Mauer aus Stein und Ziegeln, draußen Palmen, Boote und der Hafen
Eine Bucht unter einer hellen Kalkwand mit klarem Wasser und einigen Schwimmern
Rebecca in einer engen Gasse zwischen alten Steinhäusern mit Fensterläden, hinter ihr eine Treppe voller Blumentöpfe
Nachts ein Platz mit Sonnenschirmen und einer Lichterkette über Tischen
Abends in Trogir.

Gut zu wissen

  • Die Buchten an der Südseite des Marjan sind von der Altstadt aus zu Fuß erreichbar
  • Der Palast ist kein abgesperrtes Museum, einfach hineinlaufen
  • Auf dem Rückweg nach Zadar liegt Trogir direkt an der Strecke