Split – Diokletianpalast und Marjan-Buchten
Mittags in den Palastgassen, nachmittags am Wasser
Split war der weiteste Ausflug dieser Woche, gut anderthalb Stunden Fahrt in jede Richtung. Angefangen haben wir mittags am Goldenen Tor, vor dem die riesige Statue des Grgur Ninski steht – des Bischofs Gregor von Nin, der im 10. Jahrhundert dafür stritt, die Messe auf Kroatisch statt auf Latein lesen zu dürfen. Die Figur stammt von Ivan Meštrović, dem bekanntesten kroatischen Bildhauer, und ihr großer Zeh ist blank gerieben, weil das Reiben Glück bringen soll.
Durch das Tor ging es in den Diokletianpalast. Das Besondere daran ist, dass er kein Museum ist: Was um 300 als Alterssitz eines römischen Kaisers gebaut wurde, ist heute schlicht die Altstadt. Zwischen den antiken Mauern hängen Wäscheleinen, in den Kellergewölben sind Läden, und die Gassen sind so eng, dass man die Navigation aufgeben kann.
Den Nachmittag haben wir an den Kiesbuchten unter dem bewaldeten Marjan-Hügel verbracht, ein Stück westlich der Altstadt und direkt am offenen Wasser. Danach ging es noch einmal an die Riva und den Hafen.
Auf dem Rückweg haben wir abends in Trogir angehalten, dessen Altstadt ebenfalls auf einer Insel liegt, und sind dann im Dunkeln nach Zadar zurückgefahren.
Gut zu wissen
- Die Buchten an der Südseite des Marjan sind von der Altstadt aus zu Fuß erreichbar
- Der Palast ist kein abgesperrtes Museum, einfach hineinlaufen
- Auf dem Rückweg nach Zadar liegt Trogir direkt an der Strecke