Max & Rebecca

Naturpools von Porto Moniz

Bewertung: 4,5 von 5

Klingt nach Freibad, ist aber ein erstarrter Lavastrom mit dem Atlantik an der Kante.

Blick von einem Gebäude auf türkisfarbene Lavabecken, außen schlagen Wellen gegen die schwarzen Felsen

Porto Moniz liegt in der Nordwestecke Madeiras, und was den Ort bekannt gemacht hat, ist Geologie: Ein Lavastrom ist hier ins Meer gelaufen und beim Erkalten zu einer Landschaft aus Becken, Wällen und Rinnen erstarrt. Diese Becken füllt heute der Atlantik, und man schwimmt darin. Es gibt dabei zwei getrennte Beckenanlagen nebeneinander.

Wir waren den halben Nachmittag dort. Das Wasser ist klar und deutlich ruhiger als das Meer zwanzig Meter weiter, weil der Fels die Brandung abfängt – man sieht sie draußen an die Kante schlagen, während drinnen fast nichts passiert.

Zusammen mit Seixal ergibt das einen sehr runden Tag: erst schwarzer Sand, dann erstarrte Lava, dazwischen eine Stunde Küstenstraße, die selbst zum Programm gehört.

Menschen liegen und schwimmen in Lavabecken, dahinter schlagen Wellen gegen die äußeren schwarzen Felsen
Zwei Personen schwimmen im Wasser neben einer blauen Leiter am Fels, eine weitere Person sitzt am Ufer
Mehrere Personen liegen und stehen an den Lavabecken, im Hintergrund eine felsige Landzunge im Meer
Liegestühle stehen am Rand eines ruhigen Lavabeckens, umgeben von schwarzem Vulkangestein

Gut zu wissen

  • Es gibt zwei Anlagen – die kostenpflichtige ist gepflegter, die freie ursprünglicher
  • Bei rauer See wird gesperrt, das kann kurzfristig passieren

Eingepackt

  • Badeschuhe, der Lavafels ist rau
  • Handtuch und Sonnenschutz