Naturpools von Porto Moniz
Klingt nach Freibad, ist aber ein erstarrter Lavastrom mit dem Atlantik an der Kante.
Porto Moniz liegt in der Nordwestecke Madeiras, und was den Ort bekannt gemacht hat, ist Geologie: Ein Lavastrom ist hier ins Meer gelaufen und beim Erkalten zu einer Landschaft aus Becken, Wällen und Rinnen erstarrt. Diese Becken füllt heute der Atlantik, und man schwimmt darin. Es gibt dabei zwei getrennte Beckenanlagen nebeneinander.
Wir waren den halben Nachmittag dort. Das Wasser ist klar und deutlich ruhiger als das Meer zwanzig Meter weiter, weil der Fels die Brandung abfängt – man sieht sie draußen an die Kante schlagen, während drinnen fast nichts passiert.
Zusammen mit Seixal ergibt das einen sehr runden Tag: erst schwarzer Sand, dann erstarrte Lava, dazwischen eine Stunde Küstenstraße, die selbst zum Programm gehört.
Gut zu wissen
- Es gibt zwei Anlagen – die kostenpflichtige ist gepflegter, die freie ursprünglicher
- Bei rauer See wird gesperrt, das kann kurzfristig passieren
Eingepackt
- Badeschuhe, der Lavafels ist rau
- Handtuch und Sonnenschutz