Free Walking Tour Arequipa
Viele Perspektiven auf die Stadt – nur die Trinkgeldfrage am Ende war unangenehm.
Am 22. Mai haben wir in Arequipa eine Free Walking Tour gemacht und fanden das eine echt tolle Möglichkeit, die Stadt besser kennenzulernen. Unser Guide war super engagiert und hat uns nicht nur die bekannten Highlights wie den Plaza de Armas und die imposanten Kolonialbauten gezeigt, sondern auch versteckte Innenhöfe, Märkte und moderne Street-Art-Spots.
Ein echtes Highlight war das Alpaka-Café, wo wir bei einem richtig guten Kaffee Alpakas füttern konnten – die Tiere waren total zutraulich und das Café selbst liebevoll eingerichtet, mit einem schönen Innenhof und freundlichem Personal. Gegen halb zwölf standen wir dort am Gehege, und gleich daneben saßen unter einem Dach Frauen in Tracht am Boden und webten.
Danach ging es weiter durch die Altstadt: vorbei an steinernen Skulpturen in Thronform mit der Inschrift „Gracias por su visita“, in einen Hof mit leuchtend blauen Wänden und Bougainvilleen, vor ein Kolonialhaus mit Barockportal, in dem heute eine BBVA-Bank sitzt, und in einen Arkadenhof voller Reliefs mit einem Brunnen in der Mitte. Zum Schluss, kurz nach eins, standen wir auf einer Dachterrasse mit Blick auf die Kathedrale und den Misti.
Ein Wermutstropfen war allerdings, dass wir am Ende ziemlich direkt aufgefordert wurden, 20 bis 30 Euro Trinkgeld zu geben. Das war etwas aufdringlich und hat die Stimmung kurz getrübt. Trotzdem würden wir die Tour empfehlen, weil man super viel über die Stadt erfährt und an Orte kommt, die man alleine vielleicht übersehen hätte.
Gut zu wissen
- Am Ende wird recht direkt um 20 bis 30 Euro Trinkgeld gebeten, darauf einstellen
- Das Alpaka-Café lohnt den Zwischenstopp