Max & Rebecca

Schweiz

Ein neues Auto, acht Nächte, sieben Betten

25. Juli – 2. August 2026, 9 Tage

13 Etappen, 7 Unterkünfte

Drohnenfoto: Max und Rebecca stehen auf einem grasigen Grat am Zaun, tief unter ihnen ein türkiser See zwischen steilen Bergen

Diese Reise hat zwei Anlässe. Wir wollten noch einmal eine Woche raus, und Max hatte gerade einen neuen Firmenwagen bekommen. Damit war klar, dass es irgendwohin mit dem Auto gehen sollte. Zur Wahl standen England und die Schweiz, und es wurde die Schweiz. Gefahren sind wir dann sehr viel, einmal im Bogen von Osnabrück über das Elsass in die Alpen, durchs Wallis an den Genfersee und über den Jura wieder nach Norden.

Angefangen hat es in Straßburg, und für Max war das gleich eine Premiere: das erste Mal in Frankreich. Es gab Flammkuchen, wie es sich im Elsass gehört, einen Abend zwischen Münster und Petite France und am nächsten Morgen sehr gute Croissants. Danach Zürich, schick und historisch zugleich, mit einem Tag am Wasser, dem Uetliberg am Abend und einem Feueralarm im Hotel, eine Sekunde nachdem Max den Sektkorken hatte knallen lassen.

Selfie von Max und Rebecca an einem Fluss, hinter ihnen eine Brücke und eine Häuserzeile im Abendlicht
Der erste Abend, in Straßburg.

Dann kamen die Berge, und die Tage wurden voller. Am ersten Tag Lauterbrunnen und die Wanderung von First zum Bachalpsee über Grindelwald, am zweiten der Gratweg am Stoos zwischen Klingenstock und Fronalpstock. Der war der Höhepunkt dieses Teils: ein Blick hinunter auf gleich mehrere Seen, und zwischendurch Kühe am Weg, die sich streicheln ließen. Die zwei Nächte dazwischen haben wir in einem kleinen Airbnb im Entlebuch verbracht, auf dem Dorf, bei einer Familie, die jedes Mal nachfragte, ob alles gut ist.

Die Schweiz ist teuer, und das hat uns gleich am ersten Abend dort eingeholt. Zwei Burger in Zürich kosteten umgerechnet fast 90 Euro. Sie waren sehr gut, aber danach haben wir unsere Mittagessen anders geplant: Auf dem Stoos haben wir uns nicht wie alle anderen etwas im Bergrestaurant geholt, sondern kalte Nudeln mit Pesto vom Vorabend gegessen.

Ab der Mitte der Woche wurde die Reise wässriger. Wir hatten unser Stand-up-Paddle-Board dabei und haben es im Strandbad von Thun zum ersten Mal ausprobiert, mit einem Schwimmring für den, der gerade nicht paddelt. Am Abend sind wir einfach Google Maps gefolgt und standen plötzlich nicht an einer Mautstation, sondern am Autoverlad Lötschberg. Das Auto kam auf einen Waggon, wir blieben drin, und der Zug fuhr mit uns durch den Berg ins Wallis. Übernachtet haben wir statt in Interlaken in Naters oberhalb von Brig, in einer Kellerwohnung mit Terrasse und einer Aussicht, die man nicht so schnell vergisst. Eine Katze aus dem Nichts übrigens auch nicht.

Am nächsten Tag sind wir unter dem Matterhorn den 5-Seenweg oberhalb von Zermatt gelaufen und haben unterwegs die Füße in einen der Seen gehalten. Nach einer Nacht in Grächen ging es an den Genfersee zu einem Nachmittag am Wasser in Lutry, dann über die Grenze nach Les Rousses in den französischen Jura, in ein Zimmer, das von außen deutlich schlimmer aussah, als es war. Auf dem Rückweg lagen noch ein Frühstück auf einem Supermarktparkplatz, eine halbe Stunde am Creux du Van und ein Vormittag in Colmar.

Max und Rebecca stehen in einem großen Holzrahmen in Herzform mit der Aufschrift Matterhorn, durch den Rahmen sieht man das Matterhorn

Zurück in Osnabrück waren wir nach einem langen Fahrtag am Sonntagabend. Das Beste daran war, dass danach noch Zeit für das Sofa blieb, bevor die Arbeit wieder anfing.

Straßburg

25. – 26. Juli 2026 · 1 Nacht · Straßburg

Etappe 1 von 13 · Anreise per Auto

Den ersten Tag haben wir fast ganz im Auto verbracht. Straßburg liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Osnabrück und den Alpen, und für Max war es das erste Mal überhaupt in Frankreich.

Max steht lächelnd an einem Brückengeländer mit Blumenkästen, hinter ihm ein Kanal und ein orangefarbenes Fachwerkhaus
In Petite France.

Am frühen Abend waren wir in der Altstadt, zuerst in Petite France, später am Münster. Dazwischen gab es Flammkuchen, was im Elsass gewissermaßen Pflicht ist. Geschlafen haben wir in einem einfachen Hotel, und am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück weiter in die Schweiz.

Das Straßburger Münster aus rotem Sandstein mit seinem einzelnen Turm vor einem Abendhimmel, davor Menschen auf einem Platz
Das Münster in der Dämmerung.
Bewertung: 3,5 von 5
Art
Hotel
Wann
25. – 26. Juli 2026
Nächte
1
Preis
62 € pro Nacht
Zimmer
Doppelzimmer

Das Comfort Hotel war unsere erste Nacht, gebucht als Zwischenstopp auf der Anreise. Es ist ein sehr bodenständiges Hotel: Es gab ein Bett, es gab ein Bad, und das war es. Für eine Nacht hat das aber absolut gereicht, und mit 62 Euro war es die günstigste Nacht der Reise.

Das Frühstück am nächsten Morgen war dafür besser, als das Zimmer erwarten ließ. Es war klassisch französisch, mit ein bisschen Rührei, ein paar Brötchen und Croissants, die wirklich unfassbar lecker waren. Danach ging es weiter nach Zürich.

Hat uns gefallen

  • Das Frühstück, vor allem die Croissants
  • Günstig und mit Parkplatz, für eine Nacht auf der Durchreise genau passend

Weniger gut

  • Das Zimmer ist sehr schlicht, außer Bett und Bad gibt es nichts

WLAN · Parken · Frühstück

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Bewertung: 4 von 5

Eine schöne erste Stadt für jemanden, der zum ersten Mal in Frankreich ist – mit dem Essen, das hierher gehört.

Wann
25. Juli 2026
Start
18:45 Uhr

Nach einem Tag im Auto hatten wir für Straßburg nur den Abend, und der hat gereicht, um die Stadt zu mögen. Angefangen haben wir in Petite France, dem alten Gerberviertel, in dem die Fachwerkhäuser direkt an den Kanälen der Ill stehen. Dort waren wir am Wasser und haben die ersten Fotos der Reise gemacht.

Später am Abend standen wir vor dem Münster, einer riesigen gotischen Kathedrale aus rotem Sandstein. Max hatte sie im ersten Moment für eine Notre-Dame gehalten, und ganz falsch ist das nicht: Offiziell heißt sie Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg. Vom Münster sind wir in der Dämmerung langsam zurück Richtung Petite France gelaufen.

Irgendwann an diesem Abend gab es Flammkuchen. Im Elsass gehört das dazu, und er war richtig gut.

Blick von einer Brücke mit orangefarbenen Blumen auf einen Kanal, rechts Häuser mit Fensterläden und eine Restaurantterrasse über dem Wasser, links Boote
Ein großes schwarz-weißes Fachwerkhaus direkt am Kanal, das sich im Wasser spiegelt, links Platanen und eine beleuchtete Terrasse
Eine volle Gasse mit hohen Häusern, an deren Ende die Westfassade des Münsters aus rotem Sandstein mit Rosette und Turm aufragt
Rebecca lehnt an einer steinernen Brüstung am Fluss, gegenüber eine Häuserzeile mit Fachwerk und Türmchen unter einem Abendhimmel
An der Ill, schon auf dem Rückweg.

Gut zu wissen

  • Flammkuchen essen, im Elsass ist er kein Klischee, sondern Standard
  • Petite France und Münster liegen zu Fuß nur eine Viertelstunde auseinander

Zürich

26. – 27. Juli 2026 · 1 Nacht · Zürich

Etappe 2 von 13 · Anreise per Auto

In Zürich waren wir am frühen Nachmittag. Max kannte die Stadt schon von einer Dienstreise, für die Reise war es der erste Tag in der Schweiz.

Den Nachmittag haben wir zu Fuß verbracht: an der Limmat entlang, durch die Altstadt und am Seeufer. Am Abend sind wir noch auf den Uetliberg gefahren, den Hausberg der Stadt, und das letzte Stück zum Aussichtspunkt hinaufgelaufen.

Blick über die Limmat auf eine Häuserzeile mit einem rosa Hotel am Wasser, dahinter der Turm der Kirche St. Peter mit großem Zifferblatt
Selfie von Max und Rebecca an einem Aussichtspunkt, hinter ihnen Zürich und der See von oben
Oben auf dem Uetliberg.

Dazu kamen zwei Dinge, die uns von diesem Tag geblieben sind: das erste Essen in der Schweiz, zwei Burger für umgerechnet fast 90 Euro, und der Feueralarm im Hotel am späten Abend. Beides steht ausführlicher beim Stadtrundgang und bei der Unterkunft.

Locke am Platz

Unterkunft

Bewertung: 4,5 von 5
Art
Hotel
Wann
26. – 27. Juli 2026
Nächte
1
Preis
117 € pro Nacht
Zimmer
Doppelzimmer

Das Locke am Platz ist ein modernes Hotel im Kreis 4, und unser Zimmer war wirklich schön, mit einem kleinen Balkon. Mit 117 Euro war es die teuerste Nacht der Reise.

Den Abend hier werden wir nicht vergessen. Wir hatten uns eine Flasche Sekt gekauft, Max hat den Korken knallen lassen, und eine Sekunde später ging der Feuermelder los. Kurz darauf wurde das ganze Hotel evakuiert. Alle standen etwas ratlos draußen, denn nirgends war Feuer oder Rauch zu sehen, und nach relativ kurzer Zeit kam die Nachricht, dass es ein Fehlalarm war. Vom Balkon aus konnten wir danach trotzdem zusehen, wie mehrere Feuerwehrwagen vorfuhren.

Ob der Korken etwas damit zu tun hatte, weiß Max bis heute nicht. Er glaubt es nicht.

Doppelbett mit weißer Bettwäsche und einem rotbraunen Kissen vor einem dunkelroten Samtvorhang, links und rechts Nachttischlampen mit gelben Schirmen
Max und Rebecca machen ein Spiegelselfie in einem Aufzug mit orangefarbenen Wänden
Auf dem Weg zum Zimmer.

Hat uns gefallen

  • Modern und schön eingerichtet
  • Ein kleiner Balkon am Zimmer

Weniger gut

  • Mit 117 Euro die teuerste Nacht der Reise

WLAN · Gemeinschaftsküche · Bar

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Bewertung: 4,5 von 5

Schick und historisch zugleich – und die Stadt, in der wir gelernt haben, was ein Abendessen in der Schweiz kostet.

Wann
26. Juli 2026
Start
13:45 Uhr

Max war schon einmal beruflich in Zürich und fand die Stadt damals schon schön. Diesmal hatten wir einen ganzen Nachmittag und sind ihn fast nur zu Fuß und fast nur am Wasser angegangen: an der Limmat entlang, am Grossmünster vorbei, durch die Altstadt und hinunter an das Seeufer. Zürich ist eine sehr schicke Stadt, aber eben auch eine alte, und beides liegt dicht nebeneinander.

Was uns sofort aufgefallen ist: Überall stehen öffentliche Brunnen, aus denen man trinken kann. In einer so teuren Stadt ist das mehr wert, als es klingt.

Wie teuer sie ist, haben wir beim Essen gemerkt. Das erste Essen in der Schweiz waren zwei Burger, die wirklich sehr gut waren und umgerechnet fast 90 Euro gekostet haben. Das hat uns für den Rest der Reise ziemlich geerdet.

Danach sind wir noch auf den Uetliberg gefahren, den Hausberg über der Stadt, und das letzte Stück zum Aussichtspunkt hinaufgelaufen. Von oben sieht man über Zürich und den See, und dort haben wir noch eine ganze Weile fotografiert, bevor es zurück ins Hotel ging.

Auf einer Brücke über die Limmat, am Ende die Fraumünsterkirche mit spitzem grünem Turm, rechts ein barockes Gebäude am Wasser
Rebecca steht mit den Händen in den Hüften am Ufer des Zürichsees, hinter ihr türkises Wasser, eine Fontäne und bewaldete Hügel
Rebecca beugt sich über einen modernen Steinbrunnen und trinkt aus dem Wasserstrahl, dahinter eine breite Treppe und eine Kirche
Einer der vielen Trinkbrunnen.
Zwei Burger mit Pommes in bedrucktem Papier auf Metalltabletts, dazu eine Flasche Cola und ein rosa Getränk, auf einem Tisch am Straßenrand

Gut zu wissen

  • Am Wasser bleiben, die schönsten Stunden hatten wir an der Limmat und am Seeufer
  • Für den Abend auf den Uetliberg fahren, das letzte Stück zum Aussichtspunkt geht man zu Fuß
  • Vorher wissen, was Essen hier kostet, dann ist die Rechnung keine Überraschung

Eingepackt

  • Eine leere Trinkflasche, die Brunnen in der Stadt haben Trinkwasser

Grindelwald

27. Juli 2026 · Grindelwald

Etappe 3 von 13 · Anreise per Auto

Von Zürich aus sind wir am Morgen über den Brünig ins Berner Oberland gefahren. Der erste längere Halt war Lauterbrunnen, das Dorf im Talboden zwischen den hohen Felswänden, wo wir gut eine Stunde herumgelaufen sind.

Max und Rebecca stehen auf einem Holzstamm mit der Aufschrift Lauterbrunnen, hinter ihnen ein Wasserfall, der über eine hohe Felswand stürzt
In Lauterbrunnen.
Blick von oben auf ein Dorf mit Kirche im grünen Talboden, rechts eine steile Felswand, dahinter bewaldete Hänge und ein Grat

Danach ging es weiter nach Grindelwald. Dort sind wir mit der Gondel nach First hinaufgefahren und von der Bergstation zum Bachalpsee gelaufen, einem See auf gut 2.200 Metern, und wieder zurück. Das Wetter war an diesem Tag nicht das beste, die Landschaft war es trotzdem.

Übernachtet haben wir nicht hier, sondern im Entlebuch. Dorthin sind wir am Abend über das Emmental gefahren und kamen erst gegen neun an.

Bewertung: 4 von 5

Kein schwerer Weg und kein Traumwetter, aber eine Landschaft, die man so schnell nicht vergisst.

Wann
27. Juli 2026
Start
15:00 Uhr
Dauer
2 Std.
Schwierigkeit
Leicht
Höchster Punkt
2.265 m
Strecke
6 km

Von Grindelwald fährt eine Gondel hinauf nach First, und von der Bergstation führt ein breiter Weg zum Bachalpsee. Nach dem Vormittag in Lauterbrunnen war das unser Programm für den Nachmittag, und es war die erste richtige Wanderung dieser Reise.

Schwer ist der Weg nicht, es geht nur leicht bergauf. Er ist aber etwas länger, und wir waren hin und zurück gut zwei Stunden unterwegs, mit einer längeren Pause am See.

Das Wetter war an diesem Tag nicht besonders gut. Die Landschaft oben war trotzdem sehr cool: ein See so weit oben zwischen den Bergen, und am Bachalpsee sind entsprechend viele Fotos entstanden. Danach ging es auf demselben Weg zurück zur Gondel und hinunter ins Tal.

Drohnenfoto über zwei grünlich dunkle Bergseen, dazwischen ein Wiesenrücken mit Wegen und einer kleinen Hütte, oben tief hängende Wolken
Selfie von Rebecca und Max in einer Gondel, hinter der Scheibe Wald und Wiesen weit unten
Max geht mit Rucksack auf einem breiten Schotterweg über eine Alpwiese, dahinter andere Wanderer und verschneite Berge in den Wolken
Rebecca mit Rucksack auf einer Wiese oberhalb des Bachalpsees, dahinter grüne Hänge und ein felsiger Gipfel
Selfie von Max und Rebecca am Ufer des Bachalpsees, hinter ihnen Wollgras, das Wasser und ein Gletscher in den Wolken
Am See, bei eher mäßigem Wetter.
Rebecca geht von hinten gesehen auf einem steinigen Weg an einem Grashang entlang, vorne eine Hütte und dahinter mächtige Felswände in den Wolken
Zurück Richtung Gondel.

Gut zu wissen

  • Die Gondel ab Grindelwald nach First nehmen, von der Bergstation ist der See in etwa einer Stunde erreicht
  • Vorher auf das Wetter schauen, der See lebt von der Sicht auf die Berge dahinter

Eingepackt

  • Eine warme Jacke, auf über 2.000 Metern wird es schnell frisch
  • Feste Schuhe, der Weg ist breit, aber steinig

Entlebuch

27. – 29. Juli 2026 · 2 Nächte · Entlebuch

Etappe 4 von 13 · Anreise per Auto

Das Entlebuch war der einzige Ort dieser Reise, an dem wir zwei Nächte am Stück geblieben sind. Wir hatten einen kleinen Wohnbereich in einem Haus mit Garten, mitten im Dorf, und viel los war dort nicht. Gestört hat uns das nicht.

Rosa und violette Wolken über dunklen Hügeln, darunter eine Wiese und ein paar Häuser im Dämmerlicht
Die Ankunft am ersten Abend.

Am ersten Abend kamen wir erst spät aus Grindelwald an. Am zweiten sind wir vom Stoos zurückgekommen, haben gekocht, zusammen gegessen und sind danach noch spazieren gegangen. Dabei haben wir Kühe gestreichelt, auch die hier ließen es sich gefallen. Am nächsten Vormittag sind wir weiter Richtung Thunersee gefahren.

Rebecca streckt die Hand über einen Weidezaun und streichelt eine braun-weiße Kuh auf einer Wiese mit Obstbäumen
Bewertung: 4 von 5
Art
Airbnb
Wann
27. – 29. Juli 2026
Nächte
2
Preis
109 € pro Nacht
Zimmer
Doppelzimmer

Im Entlebuch hatten wir einen kleinen Wohnbereich in einem Haus, dazu einen Garten. Die Familie, der das Haus gehört, wohnte schräg hinter und über uns. Immer wenn wir im Garten saßen, kam von oben die Frage, ob alles gut ist. Das war ziemlich knuffig.

Das Haus liegt auf dem absoluten Dorf, und viel los war dort nicht. Wir haben an beiden Abenden selbst gekocht und es uns gemütlich gemacht. Auch unser Proviant für den Stoos, Nudeln mit Pesto, ist in dieser Küche entstanden.

Ein blühender Strauch vor blauem Himmel und Gegenlicht, darunter ein Steingarten, links die Ecke eines Hauses mit Holzbalkon
Eine schmale Straße in der Abenddämmerung, daneben eine Wiese mit einer Kuh, im Hintergrund dunkle Hügel und ein Bauernhaus
Das Dorf am Abend.

Hat uns gefallen

  • Sehr freundliche Gastgeberfamilie, die sich immer erkundigt hat
  • Ein Garten, in dem wir abends sitzen konnten
  • Eine Küche, wir haben jeden Abend selbst gekocht

Weniger gut

  • Absolut ländlich, im Dorf ist abends nicht viel los

WLAN · Gemeinschaftsküche · Parken

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Stoos

28. Juli 2026 · Stoos

Etappe 5 von 13 · Anreise per Auto

Der Stoos ist ein kleines Dorf über dem Talkessel von Schwyz, in das kein Auto fährt. Wir haben den Wagen unten stehen lassen, sind mit der Standseilbahn hinaufgefahren und von dort mit einem Sessellift noch einmal weiter nach oben, zum Start des Gratwegs auf dem Klingenstock.

Max sitzt im Sessellift unter einer Glashaube, draußen Nadelbäume und eine Wiese
Mit dem Sessellift nach oben.

Von dort sind wir den Grat entlang bis zum Fronalpstock gelaufen. Das war der Tag, an dem uns die Schweiz am meisten beeindruckt hat, und entsprechend viele Fotos sind entstanden. Am späten Nachmittag ging es mit dem Lift zurück ins Dorf und am Abend zurück ins Entlebuch.

Max und Rebecca auf einer Aussichtsplattform neben einem hölzernen Gipfelkreuz, hinter ihnen Berge und ein See
Am Ende des Grats.
Bewertung: 5 von 5

Die Aussicht war der helle Wahnsinn – der schönste Tag in den Bergen auf dieser Reise.

Wann
28. Juli 2026
Start
12:45 Uhr
Dauer
3 Std.
Schwierigkeit
Mittel
Höchster Punkt
1.935 m
Strecke
4,4 km

Hinauf ging es in zwei Schritten. Mit dem Auto sind wir bis zur Talstation gefahren, mit der Bahn hinauf ins kleine, autofreie Dorf Stoos und von dort mit einem Sessellift noch einmal weiter zum Start des Gratwegs auf dem Klingenstock.

Von dort läuft der Weg den Grat entlang bis zum Fronalpstock. Wir waren gut drei Stunden unterwegs, und die ganze Zeit ging der Blick nach unten auf die Seen, die rund um das Bergmassiv liegen. Die Landschaft war atemberaubend, und entsprechend viele Fotos sind an diesem Tag entstanden. Zwischendurch liefen Kühe über den Weg, die sich streicheln ließen.

Zum Mittagessen haben wir es nicht wie alle anderen gemacht und uns etwas im Bergrestaurant geholt. Wir hatten am Vorabend Nudeln mit Pesto gekocht und davon etwas mitgenommen, und die gab es jetzt kalt. Nach den 90-Euro-Burgern in Zürich hat uns das in Sachen Preise wieder ein bisschen geerdet.

Am späten Nachmittag sind wir vom Fronalpstock mit dem Lift zurück ins Dorf gefahren und von dort wieder hinunter zum Auto.

Drohnenfoto über einen grasbewachsenen Grat, auf dem ein schmaler Pfad mit einzelnen Wanderern entlangführt, links unten ein türkiser See
Max und Rebecca auf einer Aussichtsplattform aus Holz mit Geländer, weit darunter ein großer See zwischen bewaldeten Bergen
Oben am Fronalpstock.
Max steht auf einem schmalen Schotterweg an einer Felswand, rechts führt der Grat weiter, dahinter Berge im Dunst
Am Start auf dem Klingenstock.
Rebecca kommt Holzstufen auf dem Grat herauf, dahinter ein See tief im Tal und Bergketten
Max krault eine hellbraune Kuh am Kopf, die neben einer Holzbank auf der Wiese steht
Eine der Kühe am Weg.
Rebecca sitzt an einem Holztisch vor einer Plastikdose mit Nudeln in Pesto und einer Flasche Cola, darüber eine eingeblendete Zeile: Schweiz wird zu teuer. Ab jetzt nur noch Nudeln mit Pesto aus der Tupperbox
Mittagessen vom Vorabend.

Gut zu wissen

  • Mit dem Auto bis zur Talstation in Schwyz, ab dort geht es nur mit der Bahn weiter
  • Vom Dorf mit dem Sessellift auf den Klingenstock und in Richtung Fronalpstock laufen
  • Essen selbst mitbringen, das spart in der Schweiz eine Menge Geld

Eingepackt

  • Feste Schuhe, auf dem Grat geht es auf schmalen Pfaden auf und ab
  • Sonnenschutz, oben gibt es kaum Schatten
  • Genug Wasser und etwas zu essen, wer nicht ins Bergrestaurant will

Thun

29. Juli 2026 · Thun

Etappe 6 von 13 · Anreise per Auto

Nach zwei Wandertagen war ein Tag am Wasser dran. Wir sind vom Entlebuch an den Thunersee gefahren und haben den Nachmittag im Strandbad von Thun verbracht, von kurz vor zwei bis halb sieben am Abend.

Ein Kiesstrand am Thunersee mit Badenden im Wasser, dahinter bewaldete Ufer und die Berge des Berner Oberlands
Das Strandbad in Thun.

Wir hatten unser Stand-up-Paddle-Board im Auto, und hier haben wir es zum ersten Mal ausprobiert. Am Abend sind wir am See entlang weitergefahren und haben noch kurz in Spiez angehalten. Wie es von dort weiterging, steht bei der nächsten Etappe.

Segelboote und ein abgedecktes Motorboot auf dem See im Abendlicht, am Ufer ein Ort und bewaldete Hügel
Spiez am Abend.
Bewertung: 4,5 von 5

Wir sind mit jeder Runde besser geworden – und der Schwimmring war die beste Idee des Tages.

Wann
29. Juli 2026
Start
14:00 Uhr
Dauer
4,5 Std.

Wir hatten ein Stand-up-Paddle-Board im Auto und haben es an diesem Tag zum ersten Mal ausprobiert, im Strandbad Thun am Nordende des Thunersees, mit den Bergen des Berner Oberlands auf der anderen Seite des Wassers.

Wir hatten ein Board und einen Schwimmring, und daraus hat sich schnell eine Aufteilung ergeben: Einer paddelt, der andere liegt im Ring und lässt sich treiben, dann wird getauscht. Mit jeder Runde auf dem Board sind wir ein bisschen besser geworden.

Dass wir zwischen den Wandertagen auch Tage am Wasser hatten, an den Seen zwischen den Bergen, war eines der Dinge, die diese Reise ausgemacht haben.

Rebecca kniet mit Paddel auf dem Board im flachen Wasser, daneben der Schwimmring, im Hintergrund Badende und die Berge auf der anderen Seeseite
Max sitzt mit Paddel auf dem Board, dahinter der Schwimmring, im Hintergrund Berge unter Quellwolken
Dann wird getauscht.

Gut zu wissen

  • Das Strandbad Thun liegt im Quartier Lachen am Nordende des Sees, direkt neben dem Fußballstadion
  • Mit einem Board zu zweit macht ein Schwimmring aus dem Warten eine eigene Beschäftigung

Eingepackt

  • Das eigene Board, wenn man eins hat
  • Einen Schwimmring oder etwas anderes zum Treibenlassen für den Zweiten
  • Sonnenschutz, auf dem Wasser merkt man die Sonne erst am Abend

Naters

29. – 30. Juli 2026 · 1 Nacht · Naters

Etappe 7 von 13 · Anreise per Bahn

Von Spiez aus sind wir einfach der Route von Google Maps gefolgt, ohne groß darüber nachzudenken. In Kandersteg hielten wir an etwas, das wir für eine Mautstation hielten. Stattdessen bekamen wir ein Ticket mit einem Tankgutschein und den Hinweis, die Türen geschlossen zu halten.

Dann standen wir am Autoverlad Lötschberg. Das Auto wurde auf einen Waggon gefahren, wir blieben darin sitzen, und der Zug fuhr mit uns durch den Berg nach Goppenstein ins Wallis. Das war nicht geplant, aber eine der interessanteren Erfahrungen dieser Reise.

Blick durch die Windschutzscheibe über das Armaturenbrett auf einen überdachten Autozugwaggon, links und rechts Gleise und Berge
Durch die Windschutzscheibe auf den Autozug.

Übernachtet haben wir in Naters, oberhalb von Brig am Eingang des Oberwallis. Eigentlich stand für diese Nacht Interlaken im Plan. Angekommen sind wir erst spät am Abend, und was an diesem Abend auf der Terrasse passiert ist, steht bei der Unterkunft.

Bewertung: 4,5 von 5
Art
Airbnb
Wann
29. – 30. Juli 2026
Nächte
1
Zimmer
Privatzimmer

Die Nacht in Naters war nicht die, die wir geplant hatten. Eigentlich stand Interlaken im Plan, geschlafen haben wir aber oberhalb von Brig, im Untergeschoss des Hauses einer Dame. Wir hatten dort einen eigenen Bereich mit Bad und sogar zwei Schlafzimmern, wahrscheinlich die früheren Kinderzimmer. Dazu gehörte eine eigene Terrasse mit einer wahnsinnig schönen Aussicht.

Angekommen sind wir erst spät am Abend, nach dem Autoverlad durch den Lötschberg. Max hat sich danach noch mit dem Laptop auf die Terrasse gesetzt, und dann kam aus dem Nichts eine Katze und leckte ihm am Bein. Max hat geschrien, es gab einen Moment echter Panik, und der Laptop hat es überlebt. Mit der Katze hat er sich danach wieder vertragen.

Blick unter dem Terrassendach hervor über Gras und Sträucher auf die Stadt im Tal und einen spitzen Berg unter blauem Himmel

Die Aussicht von der Terrasse.

Hat uns gefallen

  • Ein eigener Bereich mit eigenem Bad und sogar zwei Schlafzimmern
  • Eine eigene Terrasse mit einer wahnsinnig schönen Aussicht

Weniger gut

  • Wir kamen erst spät am Abend an und hatten nur eine kurze Nacht

Zermatt

30. Juli 2026 · Zermatt

Etappe 8 von 13 · Anreise per Bahn

Zermatt ist autofrei. Wir haben den Wagen deshalb in Täsch abgestellt und sind das letzte Stück mit dem Zug gefahren. Im Ort ging es direkt weiter nach oben: mit der Standseilbahn nach Sunnegga und von dort mit der Gondel nach Blauherd, wo der 5-Seenweg beginnt.

Eine Straße mit Holzhäusern und Hotels in Zermatt, am Ende das Matterhorn unter blauem Himmel
Blick aus der Gondel auf das Matterhorn, darunter eine Bergstation und Seile
Aus der Gondel Richtung Blauherd.

Den ganzen Nachmittag waren wir auf dem Weg, an den Seen vorbei langsam bergab. Am frühen Abend waren wir zurück im Dorf, etwas müde, und sind danach mit dem Zug zurück nach Täsch und mit dem Auto hinauf nach Grächen gefahren.

Bewertung: 4 von 5

Ein schöner Weg an fünf Bergseen vorbei, nicht schwer, aber lang genug, um am Ende doch ein bisschen kaputt zu sein.

Wann
30. Juli 2026
Start
13:00 Uhr
Dauer
4,5 Std.
Schwierigkeit
Mittel
Höchster Punkt
2.571 m
Strecke
9,3 km

Der 5-Seenweg beginnt oberhalb von Zermatt an der Bergstation Blauherd. Hinauf sind wir in zwei Etappen gefahren, erst mit der Standseilbahn nach Sunnegga, dann mit der Gondel weiter. Von dort läuft der Weg an fünf Bergseen vorbei, dem Stellisee, dem Grindjisee, dem Grünsee, dem Moosjisee und dem Leisee, und endet wieder in Sunnegga.

Die reine Gehzeit liegt bei etwa drei Stunden. Mit den Pausen an den Seen waren wir am Ende gut vier Stunden unterwegs, von kurz nach eins bis zum späten Nachmittag. Schwer ist der Weg nicht, er führt überwiegend bergab, aber am Ende waren wir doch ein bisschen kaputt.

Das Schönste an diesem Weg sind die Seen selbst, und hinter einigen von ihnen steht das Matterhorn. An einem der Seen haben wir angehalten, die Schuhe ausgezogen und die Füße ins Wasser gehalten.

Ein klarer Bergsee mit grasigem Ufer, am Ende das Matterhorn und eine Reihe verschneiter Gipfel unter blauem Himmel
Rebecca sitzt mit Kappe auf einem Felsen am Ufer eines türkisen Bergsees, neben ihr ein Paar Schuhe, dahinter verschneite Berge
Schuhe aus, Pause am See.
Ein Wanderer mit Rucksack auf einem trockenen Pfad bergab, in der Ferne das Matterhorn im Gegenlicht
Ein kleiner Bergsee vor einem Hügel mit Nadelbäumen, dahinter das Matterhorn und die Sonne am Himmel

Gut zu wissen

  • Das Auto in Täsch lassen, Zermatt ist autofrei und nur mit dem Zug erreichbar
  • Mit der Standseilbahn nach Sunnegga und der Gondel nach Blauherd fahren, dann geht es überwiegend bergab
  • Mehr Zeit einplanen als die reine Gehzeit, an jedem See bleibt man stehen

Eingepackt

  • Feste Schuhe, der Weg ist gut markiert, aber teils steinig
  • Sonnenschutz, auf 2.500 Metern gibt es kaum Schatten
  • Ein kleines Handtuch, falls man die Füße ins Wasser halten will

Grächen

30. – 31. Juli 2026 · 1 Nacht · Grächen

Etappe 9 von 13 · Anreise per Auto

Von Täsch sind wir das Mattertal ein Stück hinuntergefahren und dann hinauf nach Grächen. Das Dorf liegt auf einer Terrasse hoch über dem Tal, und wir haben hier nur eine Nacht verbracht.

Durch ein offenes Fenster im dunklen Zimmer sieht man eine Wiese mit Holzhütte und Campingbussen, dahinter Berge in der Morgendämmerung
Früh am Morgen aus dem Fenster.

Am nächsten Morgen haben wir die Alpen hinter uns gelassen und sind durch das Rhonetal Richtung Genfersee gefahren.

Art
Airbnb
Wann
30. – 31. Juli 2026
Nächte
1
Preis
131 € pro Nacht
Zimmer
Doppelzimmer

Nach dem Wandertag in Zermatt haben wir eine Nacht in Grächen verbracht, in einem Airbnb im Dorf hoch über dem Mattertal. Die Nacht hat 131 Euro gekostet.

Viel mehr als eine Nacht war es nicht: Wir kamen am Abend aus Täsch hier an und sind am nächsten Vormittag Richtung Genfersee weitergefahren.

Morgenrot über einem tief eingeschnittenen Tal, im Vordergrund im Halbdunkel mehrere Campingbusse auf einer Wiese

WLAN · Gemeinschaftsküche · Parken

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Genfersee

31. Juli 2026 · Lutry

Etappe 10 von 13 · Anreise per Auto

Von Grächen sind wir das Rhonetal hinunter an den Genfersee gefahren. Ein erster kurzer Halt war am Mittag in La Tour-de-Peilz direkt neben Vevey, am Ostende des Sees.

Eine Hand hält einen Teller mit Crêpe und Schokoladensauce, dahinter eine Ufermauer, der Genfersee und Berge im Dunst
Mittags am Ostende des Sees.

Den Rest des Tages haben wir in Lutry verbracht, einem kleinen Ort am Ufer gleich östlich von Lausanne. Das war ein kleiner Strandtag, vom frühen Nachmittag bis zum Abend. Erst danach sind wir weiter in den französischen Jura gefahren.

Ein Stand-up-Paddle-Board liegt am Kiesufer des Genfersees, im Wasser zwei Badende, in der Ferne Berge unter Wolken
Angekommen am Ufer in Lutry.
Wann
31. Juli 2026
Start
14:45 Uhr
Dauer
4 Std.

Nach einer Woche in den Bergen haben wir an diesem Tag noch einmal einen kleinen Strandtag eingelegt. Vom Wallis kommend sind wir am Nordufer des Genfersees entlanggefahren und haben in Lutry angehalten, einem alten Winzerort direkt am Wasser, gleich östlich von Lausanne.

Dort haben wir den Nachmittag am Ufer verbracht, von kurz vor drei bis zum frühen Abend. Erst danach sind wir weiter in den Jura gefahren, wo die Nacht in Les Rousses auf uns wartete.

Flaches Ufer am Genfersee mit Badenden, Paddleboards und kleinen Booten, links Weinberge am Hang, in der Ferne Berge

Gut zu wissen

  • Wer vom Wallis in den Jura fährt, kommt hier ohnehin vorbei

Les Rousses

31. Juli – 1. August 2026 · 1 Nacht · Les Rousses

Etappe 11 von 13 · Anreise per Auto

Am Abend sind wir vom Genfersee hinauf nach Les Rousses gefahren, kurz hinter der Grenze im französischen Jura. Die Unterkunft war ein Zimmer im Haus des Gastgebers, und die erste Minute davor war die unsicherste der ganzen Reise. Wie es drinnen aussah, steht bei der Unterkunft.

Gefrühstückt haben wir am nächsten Morgen nicht dort, sondern ein paar Kilometer weiter vor einem Supermarkt in Bois-d’Amont: Brötchen gekauft, belegt und auf dem Parkplatz gegessen. Das war einfach und sehr lustig, und danach begann der Rückweg nach Norden.

Rebecca sitzt auf einem Bordstein und isst ein belegtes Brötchen, neben ihr Wasserflaschen und ein Glas Aufstrich, dahinter Zapfsäulen und Häuser
Frühstück in Bois-d’Amont.
Bewertung: 3 von 5
Art
Airbnb
Wann
31. Juli – 1. August 2026
Nächte
1
Preis
114 € pro Nacht
Zimmer
Doppelzimmer

Als wir vor dem Haus angehalten haben, ist Max erst einmal erschrocken. Von außen sah es ziemlich heruntergekommen aus.

Drinnen sah es dann ganz anders aus. Wir hatten ein Zimmer im Haus des Gastgebers, und das war knuffig und absolut in Ordnung. Der Gastgeber selbst war super nett, sprach aber kein Englisch. Verständigt hat sich deshalb Rebecca mit ihm, während Max lächelnd danebenstand.

Für Max blieb es trotzdem ein etwas komisches Setting, so mitten im Haus eines Fremden. Für eine Nacht war es insgesamt okay. Gefrühstückt haben wir am nächsten Morgen unterwegs, vor einem Supermarkt in Bois-d’Amont.

Ein Haus mit fleckiger, verwitterter Fassadenverkleidung, davor ein Kiesplatz mit einem geparkten Auto, im Hintergrund Wiesen und Wald

Hat uns gefallen

  • Das Zimmer war innen knuffig und völlig in Ordnung
  • Ein super netter Gastgeber

Weniger gut

  • Von außen sieht das Haus ziemlich heruntergekommen aus
  • Der Gastgeber spricht kein Englisch, ohne Französisch wird es schwierig
  • Ein Zimmer mitten im Haus des Gastgebers ist ein eigenes Setting

WLAN · Gemeinschaftsküche · Parken

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Creux du Van

1. August 2026 · Creux du Van

Etappe 12 von 13 · Anreise per Auto

Auf dem Weg vom Jura ins Elsass lag der Creux du Van, ein riesiger Felskessel im Neuenburger Jura. Wir haben dort mittags angehalten und sind eine gute halbe Stunde an der Kante entlanggelaufen.

Blick von einer grasigen Felskante auf die langen Kalkwände des Creux du Van unter einem wolkigen Himmel

Danach ging es ohne weiteren Halt weiter nach Norden, über die Grenze und bis nach Colmar.

Creux du Van

Aktivität

Wann
1. August 2026
Start
12:00 Uhr
Dauer
35 Min.

Der Creux du Van lag auf unserem Rückweg nach Norden, und wir haben ihn mitgenommen. Das ist ein riesiger, halbrunder Felskessel im Neuenburger Jura, dessen Wände fast senkrecht in die Tiefe fallen.

Viel Zeit hatten wir nicht, an diesem Tag lag noch die Fahrt bis ins Elsass vor uns. Wir waren deshalb nur eine gute halbe Stunde oben und sind ein Stück an der Kante entlanggelaufen, bevor es weiterging.

Selfie von Max und Rebecca an der Kante, hinter ihnen der Felskessel mit seinen Kalkwänden und Wald
Blick von einer grasigen Felskante entlang der gebogenen Wand in den Kessel hinunter, darüber dunkle Wolken

Gut zu wissen

  • Wer wenig Zeit hat, kann auch nur kurz an die Kante gehen, der Blick in den Kessel lohnt sich schon dafür
  • Am Rand gibt es kein durchgehendes Geländer, also Abstand halten

Colmar

1. – 2. August 2026 · 1 Nacht · Colmar

Etappe 13 von 13 · Anreise per Auto

Die letzte Nacht haben wir in einem Airbnb knapp westlich von Colmar verbracht. Damit schloss sich der Bogen: Die Reise hatte im Elsass angefangen, und sie hörte auch dort auf.

Am Sonntagmorgen sind wir noch durch die Altstadt geschlendert, haben einen Kaffee getrunken und viele Fotos gemacht. Gegen Mittag ging es los Richtung Heimat. Die Fahrt hat den Rest des Tages gedauert, am frühen Abend waren wir zurück in Osnabrück, froh über ein paar Stunden auf dem Sofa vor dem Arbeitsalltag.

Ein Mann in lila T-Shirt läuft auf einem gepflasterten Weg an einem schmalen Kanal entlang, daneben eine Backsteinmauer und ein kleines Fachwerkhaus
Art
Airbnb
Wann
1. – 2. August 2026
Nächte
1
Preis
86 € pro Nacht
Zimmer
Doppelzimmer

Die letzte Nacht haben wir in einem Airbnb knapp westlich von Colmar verbracht, für 86 Euro. Wir kamen am Abend vom Creux du Van, und am nächsten Morgen waren wir nach wenigen Minuten Fahrt in der Altstadt.

WLAN · Gemeinschaftsküche · Parken

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Wann
2. August 2026
Start
09:50 Uhr
Dauer
1,5 Std.

Bevor es nach Hause ging, hatten wir noch einen Vormittag in Colmar. Die Altstadt ist klein und besteht fast nur aus Fachwerk, bunt gestrichen und dicht an dicht, dazu die Kanäle der Petite Venise.

Wir sind ohne Plan durch die Gassen geschlendert, haben irgendwo einen Kaffee getrunken und dabei, wie immer, sehr viele Fotos für Rebecca gemacht. Gegen halb zwölf sind wir zurück zum Auto und haben uns auf den Heimweg gemacht.

Rebecca lehnt an einem Brückengeländer, hinter ihr ein Kanal und eine Reihe bunter Fachwerkhäuser
Ein flaches Boot mit Besuchern auf einem schmalen Kanal zwischen Fachwerkhäusern mit Blumenkästen, vorne pinke Blumen
Eine gepflasterte Gasse zwischen Fachwerkhäusern, am Ende ein Haus mit bunten Herzen an den Fensterläden, davor Restauranttische und Passanten

Gut zu wissen

  • Für die Altstadt reicht ein Vormittag, sie ist klein und gut zu Fuß zu machen
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