London war eigentlich gar kein Urlaub. Am Anfang unserer Beziehung haben wir eine Fernbeziehung
geführt: Max war noch in der Heimat, Rebecca hat in England studiert und in einer
Studentenunterkunft in Hatfield nördlich von London gewohnt. Wir hatten uns lange nicht
gesehen, und Anfang März 2019 ist Max für ein verlängertes Wochenende zu ihr geflogen.
Für Max war schon die Anreise ein großer Schritt. Es war das erste Mal, dass er ganz allein zum
Flughafen gefahren und allein geflogen ist, und danach stand er in England und musste selbst
herausfinden, wie er zu Rebecca kommt. Geflogen ist er mit Ryanair nach Stansted, für
ungefähr zehn Euro. Der Bus vom Flughafen bis zu ihrer Unterkunft war teurer als der ganze Flug.
Gewohnt haben wir in Rebeccas Zimmer, und von Hatfield sind wir mit dem Zug in die Stadt
gefahren. Den Tag in London haben wir so verbracht, wie man einen ersten Tag in London
verbringt: durch Notting Hill, lange durch die Parks – Kensington Gardens und Hyde Park, mit sehr
vielen Fotos von Enten und Eichhörnchen –, dann zum Buckingham Palace, nach Westminster, zum
London Eye und am Abend zum Piccadilly Circus und nach Chinatown.
Auf der Westminster Bridge.
Für Rebecca war das ein ganz normales Wochenende, nur dass Max dabei war. Für Max war es
das erste Mal richtig raus aus Deutschland, und rückblickend war es der erste kleine Urlaub
unserer Beziehung. Der erste richtige kam im Sommer danach: Venedig.
Rebecca hat 2019 in England studiert und in einer Studentenunterkunft in Hatfield gewohnt,
nördlich von London. Dorthin ist Max für ein verlängertes Wochenende geflogen, und dort haben wir
auch gewohnt.
Die Anreise war für Max das eigentliche Abenteuer: zum ersten Mal ganz allein zum Flughafen, allein
fliegen, in Stansted ankommen und dann selbst herausfinden, welcher Bus wohin fährt. Es hat
geklappt, und am Ende war der Bus teurer als der Flug.
Von Hatfield fährt der Zug direkt nach London, und so sind wir in die Stadt gekommen. Den Tag
haben wir komplett zu Fuß verbracht: mittags in Notting Hill, dann durch Kensington
Gardens und den Hyde Park, am späten Nachmittag vor dem Buckingham Palace und weiter nach
Westminster an die Themse.
Im Zug ab Hatfield.
Als es dunkel wurde, ging es noch zum Piccadilly Circus und nach Chinatown. Spät am Abend
waren wir zurück in Hatfield.
Angefangen hat der Tag in London an der Portobello Road in Notting Hill. Von dort sind wir
in die Parks gelaufen, erst durch Kensington Gardens, dann weiter durch den Hyde Park.
Wer die Fotos von diesem Nachmittag durchsieht, findet vor allem Tiere: Enten am Wasser und
Eichhörnchen, die so zahm sind, dass sie bis auf einen Meter herankommen. Mit Sehenswürdigkeiten
im engeren Sinn hatte dieser Teil des Tages wenig zu tun, aber es war der Teil, in dem wir einfach
zu zweit unterwegs waren.
Zu Fuß von Notting Hill Richtung Kensington Gardens.
Am Round Pond in Kensington Gardens.
Gänse, Möwen, Tauben. Das Publikum am Round Pond.
Gut zu wissen
Von der Portobello Road in Notting Hill sind es zu Fuß nur ein paar Minuten bis Kensington Gardens
Die Parks gehen ineinander über, man kann vom Kensington Palace bis zum Hyde Park Corner fast ohne Straße laufen
Die Eichhörnchen sind an Menschen gewöhnt und kommen sehr nah
Nach den Parks kam das Programm, das man von einem ersten Tag in London erwartet. Zuerst der
Buckingham Palace, dann durch den St James’s Park nach Westminster, zu Big Ben und ans
Themseufer gegenüber vom London Eye.
Den Abend haben wir im West End verbracht, am Piccadilly Circus mit seinen Leuchtreklamen und
in Chinatown gleich daneben. Davon gibt es kaum Fotos, aber beides ist Max im Gedächtnis
geblieben.
Big Ben stand 2019 im Gerüst. Die Renovierung lief von 2017 bis 2022.
Im St James's Park.
Gut zu wissen
Vom Buckingham Palace führt der Weg durch den St James's Park direkt nach Westminster
Das London Eye steht gegenüber von Westminster auf der anderen Seite der Themse