Sandboarding & Buggy-Tour
Nichts für schwache Mägen – und genau deshalb ein Highlight.
Wir haben unsere Buggy- und Sandboarding-Tour um 16 Uhr gestartet und waren sofort voller Vorfreude. Schon beim Ankommen fiel uns auf, dass überall Gesichtstücher verkauft werden – das lohnt sich wirklich, der Sand ist einfach überall. Max trug ein blaues, Rebecca ein rotes.
Unser Buggy war relativ eng, etwa zehn Leute passen rein, und dann ging es direkt los über die riesigen Sanddünen. Das Ganze ist nichts für schwache Mägen: Unser Fahrer hat ordentlich Gas gegeben, ist über Kuppen gesprungen und hat uns in engen Kurven herumgewirbelt. Am Dach des Buggys klebte passend der Hinweis „Don’t forget tip for driver“. Allein waren wir dort draußen übrigens nicht: Auf einem Dünenkamm trafen sich Dutzende Buggys mit ihren Gruppen.
Nach der wilden Fahrt hielten wir an einer ersten großen Düne, wo wir eine kleine Einweisung ins Sandboarden bekamen. Jeder schnappte sich ein Board, und dann ging es kopfüber oder im Sitzen den steilen Hang hinunter – ein Riesenspaß, auch wenn man danach erstmal den Sand aus allen Taschen schütteln muss. Anschließend folgte eine größere Düne mit ein bis zwei weiteren Abfahrten. Kurz vor fünf stand Rebecca mit dem Board noch am Hang.
Zum Abschluss fuhren wir zu einem Aussichtspunkt und haben den Sonnenuntergang über der Wüste beobachtet, zwischen halb sechs und Viertel vor sechs. Das warme Licht auf den endlosen Dünen war wirklich magisch und der perfekte Kontrast zum wilden Ritt davor. Auf dem Rückweg drehte unser Fahrer noch einmal richtig auf, sodass wir lachend und mit staubigen Gesichtern zurückkamen. Um sechs liefen wir dann alle zusammen die Düne hinunter zur Lagune, in der sich schon die Lichter spiegelten.
Gut zu wissen
- Gesichtstuch kaufen, der Sand ist wirklich überall
- Feste Schuhe und lange Kleidung anziehen
- Trinkgeld für den Fahrer gehört dazu und ist verdient
Eingepackt
- Gesichtstuch
- feste Schuhe
- lange Kleidung
- Sonnencreme
- Sonnenbrille