Max & Rebecca

Pyramiden und Sphinx von Gizeh

Bewertung: 5 von 5

Atemberaubend und unbequem zugleich – und beides gehört zu diesem Ort dazu.

Selfie von Max und Rebecca mit Sonnenbrillen vor einer Pyramide, deren Spitze noch Reste der glatten Verkleidung trägt, davor Mauerreste und Steinblöcke

Was wir nicht erwartet hatten, ist die Lage. Die Pyramiden stehen nicht irgendwo in der Wüste, sondern unmittelbar am Rand der Stadt. Man fährt durch Viertel, in denen die Armut sehr sichtbar ist, und dann, als würde jemand einen Schalter umlegen, hören diese Viertel auf und fünfhundert Meter weiter steht das älteste erhaltene Weltwunder da.

Es ist beides gleichzeitig: atemberaubend, weil diese Bauwerke in ihrer vollen Größe einfach dort stehen, und unangenehm, weil man weiß, woran man gerade vorbeigefahren ist. Beides gehört zu diesem Ort.

An der Sphinx hatten wir Glück. Unser Guide hat den einen oder anderen Wachmann noch etwas zugesteckt – ob Geld oder Zigaretten, wissen wir bis heute nicht –, und so konnten wir deutlich näher heran als üblich. Dazu gab es sehr viel darüber zu hören, wie die Anlage ausgegraben wurde und was dabei alles zutage kam.

Von allen geführten Touren, die wir bisher gemacht haben, ist das die, bei der am meisten hängen geblieben ist.

Blick vom Plateau über Besuchergruppen, einen Holzsteg, Reisebusse und Parkplätze auf die Stadt, die direkt dahinter beginnt
Vom Plateau aus sieht man, wie nah die Stadt ist.
Eine große Pyramide an einer Straße mit Polizeiwagen, davor Besuchergruppen, rechts dahinter eine zweite Pyramide, im Vordergrund Pflastersteine und Randsteine
Blick von oben auf die gemauerte Flanke der Sphinx, darauf die Schatten der Besucher, die am Rand der Grube stehen
Die Ecke einer Pyramide von unten gegen den Himmel, am Fuß sitzen und stehen Männer auf den untersten Steinblöcken
Erst mit Menschen davor stimmen die Verhältnisse.
Eine große Pyramide unter tiefblauem Himmel, rechts daneben kleinere, verfallene Pyramiden, davor eine Sandfläche mit Kamelen, Reitern und Tauben
Rebecca steht lächelnd neben den unteren Steinblöcken einer Pyramide, die ihr bis über die Schulter reichen
Der Kopf der Sphinx im Profil vor blauem Himmel, darunter der verwitterte Körper und restaurierte Mauerteile
Max und Rebecca stehen lächelnd vor einer Absperrkette, direkt hinter ihnen die Sphinx und dahinter eine Pyramide
An der Sphinx.

Gut zu wissen

  • Mit Guide kommen. Allein ist man dort einer Menge Angebote ausgesetzt
  • Für die Sphinx den Weg von Osten nehmen, dort stimmt die Perspektive
  • Nicht nur die große Pyramide anschauen, die kleineren erklären mehr über den Bau

Eingepackt

  • Kopfbedeckung und Wasser, auf dem Plateau gibt es keinen Schatten
  • Kleingeld, es wird an vielen Stellen erwartet