Bootstour nach Paxos und Antipaxos
Der Tag mit den meisten Geschichten – und mit dem klarsten Wasser, das wir je gesehen haben.
Von Korfu-Stadt aus fahren Ausflugsboote nach Süden zu den kleinen Inseln Paxos und Antipaxos. Wir sind früh los, und die Besatzung hat die Fahrt mit einem Ouzo eröffnet – um sieben Uhr morgens, bei aufkommendem Seegang. Es hat einige Minuten Konzentration gekostet, das an Bord zu behalten.
Unterwegs ging es an der Westküste von Paxos entlang, einer durchgehenden Steilküste mit Höhlen und Felsentoren, in die das Boot hineingefahren ist. Die Namen dafür hatte der Guide parat, und mindestens eine davon war nach Poseidon benannt.
Der stärkste Halt war eine Bucht auf Antipaxos, die der Guide den Milliardärsstrand nannte: davor eine Reihe Yachten, darunter heller Grund und Wasser, durch das man bis auf zwanzig Meter hinunterschauen konnte. Fische gab es kaum – dafür etwas anderes.
Max
Ich bin beim Schwimmen von einer Qualle erwischt worden, die höchstens fünf Zentimeter groß war. Ich wusste im ersten Moment überhaupt nicht, was passiert ist, habe laut aua gerufen und mich an die nächsten Steine gerettet. Als wir das Tier dann gesehen haben, war ich fast enttäuscht, wie klein es war. Die Stelle ist ein bisschen angeschwollen, Rebecca hat nachgelesen, ob das Konsequenzen hat, und weil ich offenbar keine Quallenallergie habe, durfte ich danach noch einen Cocktail trinken.
Zum Abschluss lag das Boot noch in Gaios, dem winzigen Hafenort von Paxos, dessen Bucht von einer vorgelagerten Insel fast komplett abgeschirmt wird. Am späten Nachmittag ging es zurück nach Korfu.
Gut zu wissen
- Der Ouzo zur Begrüßung kommt vor der Überfahrt. Man muss ihn nicht annehmen
- In den Buchten von Antipaxos schwimmen gehen, nicht nur an Deck bleiben
- Auf Quallen achten, sie sind winzig und dadurch schlecht zu sehen
Eingepackt
- Taucherbrille, hier lohnt sie sich mehr als überall sonst
- Sonnenschutz, an Deck gibt es kaum Schatten
- Etwas gegen Seekrankheit, falls die Überfahrt unruhig wird