Max & Rebecca

Ein Tag auf Burano

Bewertung: 5 von 5

Kein Museum, keine Sehenswürdigkeit, keine Warteschlange – und trotzdem der stärkste Tag der Reise.

Selfie von Rebecca und Max mit Sonnenbrillen auf einer Holzbrücke, hinter ihnen ein Kanal mit Booten und Häuser in Grün, Rosa, Rot und Blau

Der dritte Tag gehörte der nördlichen Lagune. Abgelegt haben wir an den Fondamente Nove, der Anlegestelle an der Nordseite Venedigs, von der aus die Boote zu den Inseln fahren.

Angekommen sind wir zuerst auf Mazzorbo, das über eine hölzerne Brücke mit Burano verbunden ist – man läuft hinüber, ohne es zu merken. Und dann steht man in dieser Kulisse: Häuserzeilen an schmalen Kanälen, jedes Haus in einer anderen Farbe, kräftiges Rot neben Türkis neben Gelb, ohne erkennbare Ordnung.

Wir sind über drei Stunden geblieben. Nicht weil es so viel zu sehen gäbe – Burano ist klein –, sondern weil es keinen Grund gab zu gehen. Ein paar Fotos, ein bisschen Blödsinn, immer wieder stehen bleiben, weil um die nächste Ecke schon wieder eine andere Farbkombination wartet.

Von allem, was wir in diesen fünf Tagen gesehen haben, ist Burano das, was am deutlichsten geblieben ist.

Häuserzeile in Rot, Blau, Gelb und Rosa an einem Kanal, davor Restaurantschirme und festgemachte Motorboote
Rebecca und Max vor roten, grünen und rosa Häusern an einem Kanal mit einer Holzbrücke, ringsum Spaziergänger
Selfie von Rebecca und Max vor einer Hauswand, die über und über mit bunten Bildern bemalt ist
Ein schiefer Glockenturm ragt zwischen einem blauen, einem türkisen und einem orangen Haus in den Himmel
Der Glockenturm steht schief, und zwar sichtbar.
Max balanciert mit ausgebreiteten Armen auf einer niedrigen Backsteinmauer am Kanal, vor roten Häusern
Rebecca sitzt an einer Kaimauer, isst ein Calippo und hält ihr Handy, hinter ihr bunte Häuser und ein Kanal

Gut zu wissen

  • Ab Fondamente Nove ablegen, von dort geht es in die nördliche Lagune
  • Zeit mitbringen – eine Stunde reicht nicht, wir waren über drei da
  • Auf dem Rückweg Murano mitnehmen, das liegt ohnehin auf dem Weg